Gewerkschaft: Mehr Geld für Dachdecker

Landkreis.  Aktuell laufen Tarifgespräche. Kein Einbruch durch Corona.

Auch in Corona-Zeiten viel zu tun: Dachdecker sollen mehr Geld für ihre Arbeit bekommen, fordert die IG BAU. Die Auftragsbücher der Firmen seien voll, die Wartezeiten für Handwerker lang.

Auch in Corona-Zeiten viel zu tun: Dachdecker sollen mehr Geld für ihre Arbeit bekommen, fordert die IG BAU. Die Auftragsbücher der Firmen seien voll, die Wartezeiten für Handwerker lang.

Foto: IG Bau Nordthüringen

Krisenfestes Handwerk: Die rund 90 Dachdecker im Kreis Sömmerda haben während der Pandemie voll durchgearbeitet. Jetzt sollen sie an der guten Wirtschaftslage der Branche beteiligt werden, fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau). „Die Auftragsbücher sind voll, die Wartezeiten für Kunden lang. Für die Beschäftigten muss sich die körperlich anstrengende Arbeit auch im Geldbeutel bemerkbar machen“, sagt Ralf Eckardt, der Bezirksvorsitzende der IG Bau Erfurt.

Aktuell laufen die Tarifverhandlungen im Dachdeckerhandwerk. Die Arbeitgeber hatten zuletzt eine Nullrunde gefordert. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Umsätze in der Dachdeckerei und Bauspenglerei trotz Corona im ersten Halbjahr um 6,7 Prozent.

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