Glanzpunkte der Region „Thüringer Becken“ sollen sichtbarer werden

Elena Rauch
Museum und Ausgrabungsstätte Steinrinne in Bilzingsleben stehen am Anfang einer Zeitreise durch 400.000 Jahre Menschheitsgeschichte. Das Bild ist ein Archiv-Bild.

Museum und Ausgrabungsstätte Steinrinne in Bilzingsleben stehen am Anfang einer Zeitreise durch 400.000 Jahre Menschheitsgeschichte. Das Bild ist ein Archiv-Bild.

Foto: Jens König

Sömmerda.  Wie die Akteure des Tourismusverbandes in die Region locken wollen, erfahren Sie hier.

400.000 Jahre Menschheitsgeschichte erleben: Unter diesem Label soll die touristische Entwicklung der Region Fahrt aufnehmen. Die nächsten Schritte dafür diskutierten am Dienstagabend die Akteure des Tourismusverbandes „Thüringer Becken“ auf ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Ein Schwerpunkt werde die einheitliche Beschilderung der historischen und kulturellen Glanzpunkte sein, heißt es beim Verband.

Die Kommunen müssen dafür die finanziellen Mittel aufbringen, Design und Inhalt übernimmt der Verband, damit der Inhalt auch äußerlich aus einem Guss sichtbar und wiedererkennbar wird. Eine Arbeitsteilung, die auch von den Kommunen getragen werde. Das wolle man im Laufe des kommenden halben Jahres angehen. Als kleineres Projekt, bei dem sich lokale Anbieter präsentieren können, ist am Tag des offenen Denkmals im September ein Regionalmarkt in Buttstädt in Vorbereitung. Außerdem wollen die Tourismus-Akteure die Präsenz in den sozialen Netzwerken mit Fotos und Videos erhöhen, auch eine Internetseite der Region soll noch in diesem Jahr an den Start.

Personell bleibt es an der Spitze nur zum Teil konstant: Steffen Hädrich ist erneut zum Verbandschef gewählt, während Jens Krauße mit Dank für sein langes Engagement aus dem Vorstand entlassen wurde.