Glühweintrinken für guten Zweck auf der Weißenburg

Sömmerda.  Den Weihnachtsbaum verbrennen und Gutes dabei tun. Der Sömmerdaer Feuerwehrverein und die Baumschule Wulf zeigen, wie das geht.

Andreas Bornberg und Steven Lemser von der Feuerwehr Sömmerda entzündeten am Samstag das Feuer auf der Weißenburg.

Andreas Bornberg und Steven Lemser von der Feuerwehr Sömmerda entzündeten am Samstag das Feuer auf der Weißenburg.

Foto: Peter Hansen

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„Der Anfang ist gemacht“, sagt Daniel Voigt, der Vorsitzende des Sömmerdaer Feuerwehrvereins. Gemeint ist damit nicht nur der geglückte Jahresauftakt des Vereins, sondern auch die Fortsetzung der Spendenaktionen für das Kinderhospiz Mitteldeutschland. 900 Euro gingen am Samstag beim großen Weihnachtsbaumverbrennen, einer Gemeinschaftsaktion des Feuerwehrvereins und der Baumschule Wulf, auf der Weißenburg ein. „Der Erlös stammt aus dem Glühweinverkauf. 100 Euro legte Bastian Wulf oben drauf“, ist Voigt dankbar für die Unterstützung und kündigt mit dem KLS-Torsysteme-Cup für Hilfsorganisationen am 1. Februar in der Sömmerdaer Unstrut-Halle bereits die nächste Aktion an.

Feuerwehreinsatz in der Sömmerdaer Poststraße

Einfach zu entfachen war das Feuer am Samstag nicht. Grund war der Regen der vergangenen Tage. Außerdem musste ein Teil der Einsatzkräfte am Abend auch noch zu einem Wasserschaden in der Poststraße in Sömmerda ausrücken. Zu Hilfe kamen dazu auch die Einsatzkräfte aus Leubingen, informiert Voigt.

Das Weihnachtsbaumverbrennen auf der Weißenburg war bereits die zweite Auflage und soll laut Bastian Wulf zur Tradition werden. Zufrieden blicke der Unternehmer auf das zurückliegende Weihnachtsgeschäft, auch wenn der Konkurrenzdruck sehr groß gewesen sei. „Jeder Supermarkt und jeder Discounter hat Weihnachtsbäume verkauft“, erklärt er. Zuversichtlich schaue er auf das neue Jahr. Anfang/Mitte März sollen die 10.000 Jungpflanzen in die Erde kommen. Das war eigentlich schon im Herbst geplant. Doch da gab es die Witterung einfach nicht her. Acht bis zehn Jahre wird es dauern, bis die Jungpflanzen als Weihnachtsbäume Wohnstuben schmücken können.

Das angekündigte Feuer war für Michael Quittenbaum und seine Familie Grund genug, eine Wanderung zur Weißenburg zu unternehmen. Zum Aufwärmen gab es Glühwein. Birgit Zimmermann hatte Freunde aus Halle im Schlepptau. Das Feuer, die Aussicht auf Bratwurst und Glühwein und das schöne Wetter machten für sie den Ausflug zu Tannen Wulf perfekt. Auch an Kinder war gedacht. Sie hatten ihre Freude daran, im Feuer Stockbrot zu backen.

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