Hindernisse im Stadtpark mit Freude gemeistert

Sömmerda  Rund 420 Kinder, Frauen und Männer starten beim Benefizlauf in Sömmerda. Erlös geht an Kinderhospiz und onkologisches Projekt im KMG-Klinikum

Start der Läufer des „Firefighter-Runs“ beim Benefizlauf des Feuerwehrvereins im Stadtpark Sömmerda zugunsten des Kinderhospiz Tambach-Dietharz. Steffen König (vorn) wurde Zweiter.

Start der Läufer des „Firefighter-Runs“ beim Benefizlauf des Feuerwehrvereins im Stadtpark Sömmerda zugunsten des Kinderhospiz Tambach-Dietharz. Steffen König (vorn) wurde Zweiter.

Foto: Jens König

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Über einen schönen Erfolg kann sich der Sömmerdaer Feuerwehrverein freuen, der am Samstag im Sömmerdaer Stadtpark zu einem Benefizlauf zugunsten des Kinderhospizes Tambach-Dietharz und eines onkologischen Projekts im KMG-Klinikum der Kreisstadt eingeladen hatte. Mit rund 420 Startern war die Teilnehmerzahl mehr als doppelt so groß wie bei der Premiere im vergangenen Jahr.

Das sei zum einen fantastisch, freute sich der Vereinsvorsitzende Daniel Voigt. Zum anderen stelle dies eine große Herausforderung zum Beispiel hinsichtlich Platzbedarf und Versorgung dar. Und auch die Abläufe zogen sich etwas in die Länge, weil bei so vielen Startern (beim Kinderlauf allein mehr als 100) alles insgesamt länger dauerte als gedacht. Das müsse man im nächsten Jahr verbessern, schätzte er selbstkritisch ein.

Für den Parcours durch den Park mit mehreren zu überwindenden Hindernissen wie einem Spinnennetz, einem Reifenstapel, einem drei Meter hohen Klettergerüst, Strohballen, einem Slalom-Parcours, einem Kriech- und einem Wasserhindernis habe es durchweg gutes Feedback gegeben, so Voigt. Und natürlich sei auch der Zweck der Veranstaltung bei allen sehr gut angekommen.

Die jüngste Teilnehmerin war vier Jahre alt. Sie lief gemeinsam mit ihrer Mutter und überwand mit deren Hilfe sogar das Wasserbecken, obwohl das tiefer war als sie selbst groß, freute sich Daniel Voigt. Helmut Zirnik war mit 78 Jahren der älteste Starter. Der Kölledaer läuft täglich 5 bis 8 Kilometer und freute sich, mit der Teilnahme nicht nur sich selbst etwas Gutes zu tun, sondern auch kranken Kindern helfen zu können.

Wählen konnten die erwachsenen Teilnehmer zwischen einer 2-, 6- und 8-Kilometer-Strecke. Zudem gab es einen „Firefighter-Run“ für Feuerwehrleute, die mit ihrer 40 Kilogramm schweren Ausrüstung und mit Atemschutzgeräten an den Start gingen. Manche, wie Steffen König aus dem Nordhäuser Ortsteil Leimbach, setzten sogar die Atemschutzmaske auf. Der 42-Jährige, Mitglied der Berufsfeuerwehr Nordhausen und zum zweiten Mal beim Benefizlauf dabei, sah dies als zusätzliche Herausforderung und wurde am Ende Zweiter. Er sei begeistert von der Organisation des Laufes und von der familiären Atmosphäre.

Den Sieg bei den „Firefightern“ holte sich wie im vergangenen Jahr Julian Fischer aus Schloßvippach. Der 21-Jährige ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Dielsdorf und trainiert in seiner Freizeit Leichtathletik.

Zu den 44 Teilnehmern aus zehn Feuerwehren, die den„Firefighter-Run“ absolvierten, gehörten auch Kathleen und Nico Neumann von der Freiwilligen Feuerwehr Rastenberg. Es sei anstrengend gewesen, aber für den guten Zweck tue man das gern, sagten sie.

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