Im März beginnt der Rohbau im Sömmerdaer Freibad

Sömmerda.  Für die Generalsanierung werden nach den Gebäuden zunächst auch die Becken auf dem Areal am Rohrhammerweg abgerissen.

Die Gebäude im Sömmerdaer Freibad wurden bereits abgerissen, bald sollen auch die Becken abgebrochen werden.

Die Gebäude im Sömmerdaer Freibad wurden bereits abgerissen, bald sollen auch die Becken abgebrochen werden.

Foto: Jens König

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Wenn sich der Aufsichtsrat der Stadtwerke Sömmerda GmbH nächste Woche zu seiner Sitzung trifft, wird auch die Generalsanierung des städtischen Freibades eine Rolle spielen. Die Stadtwerke betreiben das Bad am Rohrhammerweg und gehen als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Sömmerda gemeinsam mit der Kommune die Modernisierung der Anlage zu einer barrierefreien, behindertengerechten und energieoptimierten Einrichtung an.

Die Fläche wurde bereits für die Umgestaltung vorbereitet, nach dem symbolischen ersten Spatenstich im Sommer sind inzwischen alle Gebäude abgerissen. Nur die historische Umkleide bleibt erhalten und wird mit Gastronomie und Schwimmmeisterbüro einer neuen Nutzung zugeführt.

Für die ab Frühjahr folgenden Arbeiten wurden teilweise schon die Ausschreibungsverfahren abgeschlossen, die elektronisch und europaweit erfolgt sind, sagt Bürgermeister Ralf Hauboldt (Linke). Ein Teil ist gerade noch in Arbeit. Im März sollen die Rohbauarbeiten beginnen. Zudem müssen nach dem Abriss der Gebäude auch die Becken, die Sprunganlagen und Wege weggerissen werden. Nichts bleibt im Sömmerdaer Freibad wie es war.

Der Bauablaufplan sieht für die nächsten Monate das Anlegen einer Baustraße, die Verlegung von Wasserleitungen, den Baugrubenaushub, die Installation der Behälteranlage für das neue Sprungbecken und die Fertigstellung der Bodenplatten vor. Das alles soll bis Ende des dritten Quartales in diesem Jahr erledigt sein. Ab dem zweiten Quartal wird auch schon die Badewassertechnik eingebaut.

Parkplatzbau erstnach Bad-Sanierung

Für die Neuordnung der Parksituation am Freibad, die parallel zur Bad-Generalsanierung vorbereitet wird, gibt es die interne Absprache, dass dieses Bauvorhaben mit Rücksicht auf die Anwohner erst begonnen wird, wenn im Bad das Gros geschehen ist, berichtet der Bürgermeister. So kann die Parkfläche als Zufahrt und Baustraße genutzt werden und die Baufahrzeuge müssen nicht alle über den Rohrhammerweg fahren.

Man habe eine vernünftige Bauabfolge gesucht, werde die Planung für den Parkplatz vorantreiben, aber den Bau der Stellflächen erst realisieren, wenn auch die Medien in der Erde und das Blockheizkraftwerk angebunden ist, so Hauboldt.

Neben Fahrzeug-Stellflächen sollen auf dem Parkplatz vor dem Bad Caravan-Stellplätze und eine Toilettenanlage entstehen, die auch von den Besuchern des Spielplatzes im Stadtpark genutzt werden kann. Das Blockheizkraftwerk ergänzt das Freibad-Projekt und soll nicht nur im Sommer die Freibad-Becken beheizen und Warmwasser bereiten, sondern im Winter auch das angrenzende Wohngebiet mit Nahwärme versorgen.

Millionen-Förderung aus drei Programmen

Insgesamt wird die Bad-Sanierung voraussichtlich etwa neun Millionen Euro kosten. Davon werden rund 6,6 Millionen Euro aus drei Fördertöpfen beglichen.

Zur Absicherung ihres Anteils als Bauherr hat die Stadtwerke Sömmerda GmbH 1,47 Millionen Euro geplant. Der Eigenanteil der Stadt Sömmerda selbst liegt bei rund 830.000 Euro.

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