Krempel und Designgeschichten in Großrudestedt

Großrudestedt.  „Herr der Dinge“ kommt nach Großrudestedt. Programm mit Günter Höhne.

Günter Höhn.

Günter Höhn.

Foto: Sascha Margon

Wer kennt ihn nicht? Diplom-Journalist, Buchautor und ausgewiesener Kenner industrieller Formgestaltung in der DDR. Günter Höhne war als „Der Herr der Dinge“ jahrelang Teil der MDR-Sendung „Damals war’s“. Fachlich versiert und zugleich äußerst unterhaltsam wird der Experte am kommenden Sonntag so manche Hintergründe der Entstehung bekannter Produkte aus den 50er- bis 80er-Jahren beleuchten.

Wie gelang es, Stroh zu Gold zu spinnen? Welchen Rang nahmen Thüringen und Thüringer im Designschaffen der DDR ein – vom Porzellan über Ruhla- und Weimar-Uhren, Kellner-Steckfiguren, Schmalcalda-Tafelbesteck bis zu Multicar, Simson Suhl und Robotron Sömmerda?

Im Spannungsfeld zwischen Mangel und Kreativität wurden durch Designerinnen und Designer in der DDR gescheite Ideen verwirklicht, deren Potenzial wir oftmals erst mit heutiger Distanz angemessen würdigen.

Die Sänger der „Harmonie“ Großrudestedt freuen sich, dass sie in Verbindung mit ihrer Ausstellung „Design und Krempel“, die am Samstag, 19. September, um 14 Uhr im Deutschen Haus Großrudestedt eröffnet wird und dort bis zum 23. September zu sehen ist, den Berliner Günter Höhne als Designgeschichte(n)-Erzähler gewinnen konnten.

Eingeladen wird zu Kaffee und leckerem Kuchen, zu unterhaltsamen und kuriosen Anekdoten. Höhnes Episoden werden durch Lichtbilder auch optisch erlebbar. Und so manches Objekt kann in der umfangreichen Ausstellung im Deutschen Haus, welche durch den Großrudestedter Thomas Dietze liebevoll zusammengestellt wurde, als Original bestaunt werden.

Ausstellung „Design und Krempel“ – Vernissage Samstag, 19.9., 14 Uhr,

„Günter Höhne - Designgeschichten“, Sonntag, 20.9., 15 Uhr (Einlass: 14 Uhr), Deutsches Haus Großrudestedt;Karten an beiden Tage zum Preis von 10 Euro an der Tageskasse bzw. auf Vorbestellung unter Telefon 0152 08191914

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