Landkreis Sömmerda lädt Messe-Gäste ins Thüringer Becken ein

Landkreis.  Neben Informationen und druckfrischen Karten gibt es auf der Grünen Woche auch ein Bühnenprogramm.

Hannah Liese und Ralf Uhlir vom Landratsamt bereiten sich auf die Internationale Grüne Woche vor. Sie wollen für den Besucheransturm gut gerüstet sein und packten gestern schon viel Informationsmaterial ein.

Hannah Liese und Ralf Uhlir vom Landratsamt bereiten sich auf die Internationale Grüne Woche vor. Sie wollen für den Besucheransturm gut gerüstet sein und packten gestern schon viel Informationsmaterial ein.

Foto: Jens König

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Broschüren, Karten und Flyer in rauen Mengen haben Hannah Liese und Ralf Uhlir vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit im Landratsamt Sömmerda am gestrigen Montag in einem großen Transporter verstaut. Am Donnerstagfrüh startet dieser Richtung Berlin, wo sich vom 17. bis 26. Januar der Freistaat Thüringen wieder auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) präsentiert.

Den thematischen Schwerpunkt des Thüringer Gemeinschaftsauftritts setzt in diesem Jahr der llm-Kreis, aber als einer von mehr als 40 Thüringer Ausstellern in Halle 20 wirbt auch der Landkreis Sömmerda zusammen mit dem Tourismusverband „Thüringer Becken“ für Ausflugstipps und kulinarische Spezialitäten der Region.

Karte zum Laura-Radweg neu aufgelegt

Druckfrisch an die Besucher ausgereicht werden kann das neu aufgelegte Material über den Laura-Radweg. Nach vielen Jahren wurde die Karte neu gedruckt und wird am Mittwoch geliefert. Zum richtigen Zeitpunkt, um auf der Grünen Woche erstmals verteilt zu werden.

Radwegkarten über den Unstrut-Radweg und den Gera-Radweg haben Hannah Liese und Ralf Uhlir gestern schon eingepackt, außerdem eine A-3-Karte „Thüringer Becken entdecken – 100 Ausflugstipps“, die zu einem Streifzug durch das Thüringer Becken einladen. Und natürlich haben die Sömmerdaer jede Menge Flyer von touristischen Highlights der Region im Gepäck, darunter auch zur neuen Hängeseilbrücke in der Hohen Schrecke.

Virtueller Ausflug auf großem Bildschirm zu sehen

Eine Besonderheit am gemeinsamen Stand von Landkreis und Tourismusverband ist erneut die VR-Brille, die wieder einen virtuellen Ausflug ins Thüringer Becken ermöglicht. Diesmal können die Besucher auf einem großen Bildschirm hinter dem Stand verfolgen, welche Sehenswürdigkeit der Träger der Brille sich gerade ansieht. Ein Zusatz-Hingucker ist das auf alle Fälle. Thematisch dazu wird es auch jeweils ein Quiz für Schulklassen und Familien geben, bei dem man mit einem bisschen Glück ein Wochenende in der Region gewinnen kann.

Die Betreuung des Standes wird von drei Teams abgesichert. Die erste Gruppe wird am Montag abgelöst, ab Donnerstag übernimmt dann die letzte „Schicht“. Erkennbar sind die Abgesandten aus dem Thüringer Becken an ihren grünen T-Shirts mit dem Verbands-Logo.

Weißenseer Ratsbräu für die Messe-Besucher

Am Mittwoch, dem 22. Januar, fährt eine kleine Abordnung aus dem Landkreis inklusive Landrat Harald Henning (CDU) und Mitgliedern des Tourismusverbandes nach Berlin. Auch Weißensees Bürgermeister und Braumeister Matthias Schrot (ptl.) wird wie im vergangenen Jahr dabei sein und ein Fass Weißenseer Ratsbräu mitnehmen.

Bühnenprogramm zu Tourismus und Landwirtschaft

An diesem Tag gestalten Akteure der Region wieder ein Bühnenprogramm, wo verschiedene Themen in Form von Interviews vorgestellt werden. Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Jahr auf der Wechselwirkung zwischen Landwirtschaft, Umwelt, Tierschutz und Tourismus, informiert das Landratsamt. Jürgen Paffen, Vorstandsvorsitzender der Agrargenossenschaft Weißensee e.G., wird über Umwelt und Landwirtschaft in der Region „Thüringer Becken“ sprechen. Zum Thema „Tierwohl und Landwirtschaft“ berichtet Dr. Anne Byrenheid vom Thüringer Bauernverband darüber, wie ein moderner Milchviehstall aussieht und woran man erkennt, dass es den Tieren gut geht. Ingo Weidenkaff, Vereinsvorsitzender vom Tourismusverein „Fahner Höhe“ referiert zur Thematik „Tourismus und Landwirtschaft“. Dabei widmet er sich unter anderem den Fragen, wo die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Tourismus ist, wo es Synergien gibt und ob „Tourismus auf der Ackerscholle“ funktioniert.

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