Leben und Lieder eines Rockrebellen im Fokus

Der Theologe und Publizist Uwe Birnstein (links) und Konzertgitarrist Werner Hucks bei einem Konzert in der Lutherkirche Apolda. Mit seinem Bob-Dylan-Programm kommt er nach Großneuhausen.

Der Theologe und Publizist Uwe Birnstein (links) und Konzertgitarrist Werner Hucks bei einem Konzert in der Lutherkirche Apolda. Mit seinem Bob-Dylan-Programm kommt er nach Großneuhausen.

Foto: Martin Kappel / Archiv

Großneuhausen.  Ein Programm zu Bob Dylan ist am Samstag, 24. September, in Großneuhausens Kirche zu erleben.

In der Rokoko-Kulturkirche St. Georg steht nach „Rock trifft Orgel“ das nächste musikalische Highlight an. Am Samstag, 24. September, ab 19.30 Uhr soll ein besonderer Musiker in den Fokus gerückt werden. „Knockin’ on Heavens Door“ oder „Blowin’ In The Wind“ – mit seinen Songs spiegelt und prägt Bob Dylan seit den 1960er Jahren das Lebensgefühl der Protest-Generation.

Was vielen unbekannt ist: Wie ein roter Faden durchziehen von Anfang an religiöse Themen seine Lieder. Der Theologe und Bestsellerautor Uwe Birnstein geht auf Suche nach den religiösen Spuren in Bob Dylans Werk. Er schildert, wie der jüdisch geborene Bob Dylan die biblische Überlieferung als Schatzkiste und Inspirationsquelle nutzt und dabei Jesus immer näher gekommen ist. Es wird deutlich: Die Fragen nach Gnade, Gericht und Erlösung durchziehen Dylans gesamtes Leben und Werk. Die kluge und kreative Art und Weise, mit der er nach Antworten sucht, machen Dylan zu einem der wichtigsten Botschafter des Glaubens der Pop-Generation.

Neben seinem Vortrag präsentiert das „Uwe Birnsteins Acoustic Dylan Project“ Lieder von Bob Dylan. Bereits 2021 begeisterte Uwe Birnstein mit diesem Programm das Publikum auf dem Camposanto in Buttstädt. Hier wurden Mitglieder der Großneuhausener Kirchgemeinde auf den Musiker aufmerksam. „Mit der hervorragenden Akustik in der Kirche Großneuhausen werden die Lieder von Bob Dylan noch besser zur Geltung kommen“, dachte sich Kirchenälteste Karola Jessing und bereitete mit ihren Mitstreitern das Konzert in St. Georg vor. Der Eintritt kostet 10 Euro bei freier Platzwahl.