Nachhilfe vom singenden Bäcker

Sömmerda.  Der Sömmerdaer Weihnachsmarkt ist eröffnet. Bis Sonntag gibt es Programm für Groß und Klein. Sogar ein singender Bäcker ist von der Partie

Bürgermeister Ralf Hauboldt griff zur Eröffnung des Sömmerdaer  Weihnachtsmarktes dem Weihnachtsmann unter die Arme.

Bürgermeister Ralf Hauboldt griff zur Eröffnung des Sömmerdaer Weihnachtsmarktes dem Weihnachtsmann unter die Arme.

Foto: Jens König

Veit Neblung gibt die nächsten Tage Nachhilfe, um vorm Weihnachtsmann mit einem Lied brillieren zu können. Als singender Bäcker tritt er die ganze Woche auf dem am Montag eröffneten Sömmerdaer Weihnachtsmarkt auf. „O Tannenbaum“, oder „O du fröhliche“ sind Lieder, die er anstimmen wird. „Keine Angst, den Liedern verpasse ich einen flotteren Takt, damit die Kinder nicht einschlafen.“ kündigte er an.

Dass das nicht passiert, davon zeigte sich Olaf Werschal zur Eröffnung überzeugt. Der Vorsitzende des Handwerker- und Gewerbevereins (HGV) Sömmerda, sprach von einem tollen Programm, das die Stadt zusammen mit der Agentur Emotion Events auf die Beine gestellt hat. Gleichzeitig danke er allen Mitgliedern, Sponsoren und Händlern, die den Markt ermöglichen.

Von neuen Fußstapfen sprach Bürgermeister Ralf Hauboldt und zielte damit auf das Zelt ab, das auch bei Regen und Schnee für ein trockenes Plätzchen sorgen wird. Platz nehmen können Besucher da auch auf Sitzbänken und an einem Tisch des Netzwerkes Regenbogen. In der „Möbelkiste“ waren sie für den Thüringentag gebaut worden. In der Langen Straße dienten sie nicht nur dazu, eine Pause einzulegen, sondern auch, um eine Nachricht zu hinterlassen, berichtet Karsten Thiersch vom Netzwerk. Jetzt zum Weihnachtsmarkt sollen die mit Botschaften versehenen Möbelstücke Erinnerungen an das Großereignis wecken. Die Möbel sind dabei gleichzeitig ein Geschenk an die Stadt.

Dass der Weihnachtsmarkt gut angenommen wird, wünschen sich Matthias und Manuela Mohr. „Sicher gibt es anderswo größere Weihnachtsmärkte. Hier aber können wir Leute treffen, die wir in der Großstadt nicht zu Gesicht bekommen“, würdigten sie das Engagement in der Kleinstadt. Natürlich ließ sich zur Eröffnung auch der Weihnachtsmann blicken. Er wird die ganze Woche über die Kinder erfreuen. Zum Programm, das täglich ab 14 Uhr startet, tragen viele städtische Einrichtungen bei.

Eine Einstimmung auf das Weihnachtsfest gab es auch in der St. Bonifatiuskirche. Die Vorschüler des gleichnamigen Kindergartens führten das Krippenspiel auf. Die Erzieher verkauften Gestecke und süße Köstlichkeiten.

Zu den Kommentaren