Publikum in Ostramondra begeistert von Perlen der Operette

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„Perlen der Operette“ brachten Felicitas Wrede, Alexander Voigt und Elisabeth Wrede (von links) in Ostramondra zu Gehör, am Klavier begleitet von Maria Tosenko.

„Perlen der Operette“ brachten Felicitas Wrede, Alexander Voigt und Elisabeth Wrede (von links) in Ostramondra zu Gehör, am Klavier begleitet von Maria Tosenko.

Foto: Harald Buntfuß

Ostramondra.  Der Heimatverein Ostramondra/Rettgenstedt überweist 500 Euro an das Kinderhospiz Tambach-Dietharz.

„Endlich wieder Operette in Ostramondra“, das war der Grundtenor der 160 Gäste, die der Einladung des Heimatvereins Ostramondra/Rettgenstedt ins Bürgerhaus „Bayerischer Hof“ gefolgt waren, berichtet der Vereinsvorsitzende Bernd Voigt. Es war nach einjähriger Zwangspause der 12. Ostramondraer Liederabend.

Die Gäste kamen nicht nur aus dem Landkreis Sömmerda, sondern auch aus Erfurt, Apolda und dem Raum Halle. „Es spricht sich eben herum, dass man in Ostramondra hochwertige musikalische Veranstaltungen erleben kann“, freut sich Bernd Voigt. Der Saal sei gut gefüllt und die Stimmung von Vorfreude geprägt gewesen. Und: „Es war nicht zu spüren, dass Pandemie-bedingt gegenüber anderen Jahren 30 Karten weniger ausgegeben wurden.“

Der Tenor Alexander Voigt, 2009 Mitbegründer der Veranstaltungsreihe, hatte sich zwei charmante junge Sängerinnen, die Schwestern Elisabeth und Felicitas Wrede aus Leipzig, eingeladen. Gemeinsam mit Alexander Voigt gestaltete das Trio ein kurzweiliges Programm, welches von der Dramaturgie eine eigene Operette hätte sein können, so der Vereinsvorsitzende.

Als Höhepunkte aus dem Programm nennt er stellvertretend die Titel “Komm Zigany!“, “Barcarole aus Hoffmanns Erzählungen“, “Glühwürmchen-Idyll“, “Egon“ und das “Chiantilied“. „Wir erlebten einen schönen Abend mit begeistertem Publikum im liebevoll hergerichteten Saal des Bürgerhauses in Ostramondra“, zieht Bernd Voigt ein Resümee.

Dem gemeinnützigen Verein sei es aber nicht nur darum gegangen, dem Publikum einige schöne Stunden zu bereiten. Er wolle auch Menschen, insbesondere Kindern und deren Eltern helfen, deren Leben aktuell nicht glücklich verläuft. So hatte der Vorstand entschieden, diese Veranstaltung zu nutzen, um aus Einnahmeüberschüssen und freimütigen Spenden des Publikums das Kinderhospiz Tambach-Dietharz bei seiner aufopferungsvollen Tätigkeit zu unterstützen. Als Alexander Voigt diese Ankündigung machte, sei spontaner Beifall ausgebrochen. So werde der Heimatverein Ostramondra/Rettgenstedt 500 Euro an das Kinderhospiz Tambach-Dietharz überweisen.