Rastenberg: Pächterwechsel in der Badgaststätte

Rastenberg.  Die Badesaison im Rastenberger Waldschwimmbad ist vorbei. Dennoch gibt es Neuigkeiten.

Rastenbergs Waldschwimmbad soll künftig nicht nur mit Badefreuden und historischem Ambiente (Schwimmmeister Anton Busch guckt hier aus einer der altehrwürdigen Kabinen) punkten. Ab Januar übernimmt ein neuer Gaststättenpächter.

Rastenbergs Waldschwimmbad soll künftig nicht nur mit Badefreuden und historischem Ambiente (Schwimmmeister Anton Busch guckt hier aus einer der altehrwürdigen Kabinen) punkten. Ab Januar übernimmt ein neuer Gaststättenpächter.

Foto: Jens König

Das historische Waldschwimmbad ist in der Saison ein Besuchermagnet. In der abgelaufenen hatte es das Bade-Denkmal nicht leicht. Die Folgen des Hangrutsches vom Januar sorgten über Monate für eine Sperrung der Straße durchs Mühltal in Richtung Rothenberga. Bis auf den heutigen Tag ist die Sicherung noch nicht komplett abgeschlossen. Die Stadt und die Versicherung haben wohl, so lässt Bürgermeisterin Beatrix Winter (Gemeinsam für Rastenberg) durchblicken, unterschiedliche Vorstellungen darüber, was in die Maßnahme einzukalkulieren ist.

Neuer Pächter für Badgaststätte

Doch auch auf dem unmittelbaren Badgelände gibt es Neues zu berichten, obwohl die Saison durch ist. Zum 1. Januar wechselt der Pächter der Schwimmbadgaststätte. Der Vertrag mit dem bisherigen Betreiber, so Winter, sei nicht verlängert worden, dafür einer mit Sebastian Lotze unterzeichnet. Lotze ist in der Region kein Unbekannter. Nach mehr als zehn Jahren als Koch und Küchenchef in österreichischen Hotels und Restaurants ist der in Guthmannshausen aufgewachsene Gastronom schon einige Zeit der Wirt von Büchels „Dorfkrug“ – und bleibt das auch. Dort hat er Marillenknödel, Apfelstrudel, Käsespätzle und Schnitzel nach Wiener Art mit Thüringer Klassikern gepaart.

Investitionen sind geplant

„Sebastian Lotze hat genug Schwung und Elan und wird auch, es ist bereits alles ausgebaut, in die Gaststättentechnik investieren“, sagt Winter. Der Kontakt sei gut, auch die künftige Speisekarte habe man bereits durchgesprochen. Die Schwimmbadgaststätte bleibe ein Imbiss, aber mit breiterem Angebot.

Auch die Kommune will sich in den Neustart einbringen, Gasversorgung und Heizung in Angriff nehmen. Der neue Pächter denke daran, „auch über den Winter was zu machen“. Er wolle eventuell Versammlungen, Events und Feiern ausrichten. Der Pachtvertrag sei jedenfalls übers ganze Jahr abgeschlossen, nicht nur für die Badesaison.

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