Schloßvippacher Affentanz für Eiskunstlaufshow

Schloßvippach  Schloßvippacher Regelschüler sind beim Winterschaulaufen in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle mit dabei

Schloßvippacher Schüler trainieren mit ihrem Choreographen Manuel Schuler (rechts) den Affentanz in ihrer Turnhalle für das Winterschaulaufen in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle.

Schloßvippacher Schüler trainieren mit ihrem Choreographen Manuel Schuler (rechts) den Affentanz in ihrer Turnhalle für das Winterschaulaufen in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle.

Foto: Jens König

Tanzen ist besser als Mathe. Für Nils Schwarz steht das auch nach einer Woche mit intensivem Tanzunterricht außer Frage.

Nils Schwarz geht in die 5a der Schloßvippacher Regelschule. Er und seine Mitschüler nehmen am Winterschaulaufen des Eissportclubs Erfurt in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle teil. Einstudiert haben sie den „Affentanz“. Aufgeführt wird in diesem Jahr nämlich „Das Dschungelbuch“.

Die Choreographie brachte ihnen Manuel Schuler, der unter anderem als Tänzer des Tanztheaters Erfurt tätig ist, bei. Die Mädchen und Jungen durften jedoch viele ihre Ideen einbringen. „Tanzelemente aus dem Hip-Hop und dem Karneval haben wir verschmolzen“, berichtet Schuler, dem die Arbeit mit den Kindern großen Spaß gemacht hat. Der 36-Jährige tanzt selbst seit 20 Jahren. Begeistert zeigte er sich Freitag vom Resultat. „Ihr könnt stolz auf euch sein!“, lobte er die Truppe, die ihren Affentanz Freitag schon mal ihren Mitschülern präsentiert hatte. In der nächsten Woche soll noch fleißig geübt werden, kündigt Schulleiterin Yvonne Stecklum an. Sie freut sich, dass es gelungen ist, die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen ins Boot zu holen. Kulturagentin Katrin Sengewald setzte sich dafür ein, dass ein Kunstgeld in Höhe von 2000 Euro für das Projekt in Schloßvippach floss. Am 22. November stehen Generalprobe und Premiere des Stückes in Erfurt an. Dass die Schüler dann Kostüme bekommen und geschminkt werden, ließ die Neugier der Schüler noch weiter steigen. Von einer ganz tollen Woche sprach Piper Barth. „Besonders, dass wir miteinander gearbeitet haben, fand ich cool.“

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