Sömmerda: Kommunen sollen nichts für Breitbandausbau zahlen

Landkreis Sömmerda  Der Landkreis beantragt die Übernahme des zehnprozentigen Gemeinde-Anteils durch den Freistaat Thüringen.

Bisher sollten die Kommunen den zehn-prozentigen Anteil selbst zahlen. Nun soll der Freistaat angefragt werden. (Archivbild vom Breitbandausbau in Buttstädt)

Bisher sollten die Kommunen den zehn-prozentigen Anteil selbst zahlen. Nun soll der Freistaat angefragt werden. (Archivbild vom Breitbandausbau in Buttstädt)

Foto: Jens König

Der Landkreis Sömmerda hat in Sachen Breitbandausbau beantragt, dass der eigentlich von den Kommunen zu tragende zehnprozentige Anteil für den Ausbau vom Freistaat übernommen wird und die Kommunen selbst nichts zahlen müssen. Wie Landrat Harald Henning (CDU) im Gespräch mit der Thüringer Allgemeine sagte, liege der Antrag dafür im Ministerium.

Ziel sei es, die Haushalte der Kommunen zu entlasten. Die Situation in den Gemeinden habe sich seit dem Start der Breitband-Initiative geändert, einige hätten große finanzielle Probleme. Die Kreisverwaltung, die den Breitbandausbau für die Kommunen koordiniert, habe eine ordentliche Begründung für den Antrag geliefert, hofft Henning auf einen positiven Bescheid.

Die Unternehmen stünden schon in der Vorbereitung, um mit dem Ausbau beginnen zu können, so Henning. Avisiert sei das Frühjahr, möglicherweise müsse im Mai/Juni allerdings noch eine Feinplanung erfolgen. Er rechne daher eher mit einem Baubeginn im Frühsommer. Als erstes seien die Gewerbegebiete dran, dann alle anderen. „Ich hoffe, dass alles bis zum Ende meiner Amtszeit realisiert ist“, sagte Henning. Die nächste Wahl steht 2024 an.