Sömmerdaer Katastrophenschützer helfen in Rheinland-Pfalz

Landrat Harald Henning (links) und der kommissarische Kreisbrandinspektor Adrian Hesse (rechts) rahmen die Helfer vor ihrer Abreise.

Landrat Harald Henning (links) und der kommissarische Kreisbrandinspektor Adrian Hesse (rechts) rahmen die Helfer vor ihrer Abreise.

Foto: Ursula Tunze/Landratsamt Sömmerda

Landkreis.  Zwölf Frauen und Männer aus dem Betreuungszug machen sich mit Hilfsgütern auf den Weg.

Das Landesverwaltungsamt Thüringen erteilte einem Teil des Betreuungszuges des Landkreises Sömmerda am 20. Juli den Marschbefehl, und noch am gleichen Tag machten sich zwölf Frauen und Männer mit einem Mannschaftstransportwagen und einem Lkw der einsatztechnischen Gruppe zunächst auf den Weg nach Eisenach, informierte das Landratsamt. Beladen waren die Fahrzeuge mit Zelten und Feldbetten für die Betroffenen sowie für die eigene Versorgung, aber auch mit Stromerzeugern, Bekleidung und Hygieneartikeln.

Die Thüringer Katastrophenschützer hatten sich spontan bereiterklärt, den Menschen vor Ort in ihrem Leid zu helfen. Laut Amt ist ihr Einsatz ist für 72 Stunden geplant. Von Eisenach aus ging es gemeinsam mit weiteren Teileinheiten des Betreuungszuges des Wartburgkreises als ein Betreuungszug zur zentralen Koordinierungsstelle auf den Nürburgring und von dort ins Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz.

Manches Hochwasser hat auch im Kreis Sömmerda in den vergangenen Jahren die Katastrophenschützer in Atem gehalten. Jedoch sprengen die Bilder, die uns aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erreichen, jegliche Vorstellungskraft von den katastrophalen Auswirkungen des Unwetters in der vergangenen Woche, heißt es weiter.

Landrat wünscht gesunde Heimkehr

Landrat Harald Henning (CDU) und der kommissarische Kreisbrandinspektor Adrian Hesse verabschiedeten die Kameradinnen und Kameraden. Harald Henning dankte den Frauen und Männern für ihre Einsatzbereitschaft. Er wünschte ihnen eine gute Fahrt und eine gesunde Heimkehr.

Im weiteren Tagesverlauf wurden die Teileinheiten zur Medizinischen Task Force angefordert. Dabei entsendet der Landkreis Sömmerda erneut einen Mannschaftstransportwagen und einen Krankentransportwagen mit insgesamt vier Helfern. Die Fahrzeuge werden durch das DRK und den ASB besetzt.