Stadtfest in Sömmerda soll es geben, aber verkürzt

Die Stadt Sömmerda will am 11. Juni ein Stadtfest ausrichten.

Die Stadt Sömmerda will am 11. Juni ein Stadtfest ausrichten.

Foto: Ina Renke

Sömmerda.  Statt an zwei Tagen wird nun nur am 11. Juni gefeiert.

Das Sömmerdaer Stadtfest 2022 findet statt, wenn auch verkürzt auf einen Tag am 11. Juni. Von einer Absage, von der fälschlicherweise in sozialen Medien berichtet werde, könne keine Rede sein, betont Bürgermeister Ralf Hauboldt (Linke).

Das Fest werde durchgeführt, auch wenn sich die Stadt momentan noch in der vorläufigen Haushaltsführung befinde. Das jetzt zu erstellende Zahlenwerk lasse auch freiwillige Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu. „Es geht darum, alle Spielräume abzuwägen“, so der Bürgermeister.

Er persönlich sei der Auffassung, dass nach zweijähriger kultureller Abstinenz wegen der Pandemie eine Absage des Stadtfestes ein falsches Zeichen für die Bürgerinnen und Bürger wäre. Dies auch deshalb, weil es sich beim Stadtfest um eine Veranstaltung mit langjähriger Tradition handele, die mit großem Zuspruch durchgeführt werde.

Auch unter den veränderten Bedingungen, das Prinzip der Sparsamkeit im Hinterkopf, im Wissen, dass mit dem Fest auch Einnahmen für die Stadt generiert und Dritte in die Finanzierung einbezogen werden können, könne das Stadtfest durchgeführt werden, ist sich Hauboldt sicher. Gleiches treffe auch für das KJP-Familiensommerkino zum Start in die Ferien im Juli zu, dessen Finanzierung durch Dritte gesichert sei.