Trügerische Idylle am Stausee Bachra

Bachra  Ortsteilbürgermeister sieht akute Gefahr, dass das Gewässer umkippt. Wasserstand ist stark gesunken. Einen Zufluss gibt es kaum noch

Die Thüringer Fernwasserversorgung hat sich eigenmächtige Aktionen am Stausee Bachra verbeten. Dies betrifft auch den Einsatz von kraftstoffbetriebenen Belüftungsanlagen oder die Kabelführung über den Staudamm. Die Stadt Rastenberg strebt einen Vororttermin an.

Die Thüringer Fernwasserversorgung hat sich eigenmächtige Aktionen am Stausee Bachra verbeten. Dies betrifft auch den Einsatz von kraftstoffbetriebenen Belüftungsanlagen oder die Kabelführung über den Staudamm. Die Stadt Rastenberg strebt einen Vororttermin an.

Foto: Armin Burghardt

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Gestern bot sich das Bild malerischer Morgenidylle am Stausee Bachra: laues Lüftchen, sich leicht kräuselnde Wasseroberfläche, darauf ein Angler im Boot. Vor allem: keine toten Fische. Solche, so Ortsteilbürgermeister Andreas Weber, habe es aber jüngst gegeben. Die Feuerwehr habe das Gewässer belüften müssen. Weber, zum Zeitpunkt der Aktion im Urlaub, trug das Problem am Montagabend im Rastenberger Stadtrat vor. Bürgermeisterin Beatrix Winter (Wählergemeinschaft Gemeinsam für Rastenberg) zeigte sich informiert, aber auch in den Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt.

Die Stadt sei weder Eigentümer noch zuständig – und Bachras Stausee, zurzeit nur etwa zur Hälfte gefüllt und faktisch ohne Zufluss aus der Schafau. Kein Einzelfall.

Die Stadt Rastenberg will nun gemeinsam mit der Verwaltungsgemeinschaft auf einen Ortstermin mit der Unteren Wasserbehörde und der Thüringer Fernwasserversorgung drängen. Ein Abfischen des Stausees durch die Angler sei auch keine Patentlösung, hieß es. Man wisse derzeit ja dann nicht, wohin mit den Fischen.

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