Warum in der Kaserne in Bad Frankenhausen ein Sömmerda-Schild steht

Die Stadt Sömmerda übergab ein Patenschaft-Schild als Geschenk an die 2. Kompanie des Panzerbataillons 393, im Bild Bürgermeister Ralf Hauboldt (links) und Major Stefan Fritzsche.

Die Stadt Sömmerda übergab ein Patenschaft-Schild als Geschenk an die 2. Kompanie des Panzerbataillons 393, im Bild Bürgermeister Ralf Hauboldt (links) und Major Stefan Fritzsche.

Foto: Jennifer Schubert / Stadtverwaltung Sömmerda

Sömmerda/Bad Frankenhausen.  Die Kreisstadt übergibt das Geschenk am jährlichen Kompanietag.

Im vergangenen Jahr schlossen die Stadt Sömmerda und die 2. Kompanie des Panzerbataillon 393 Bad Frankenhausen eine Patenschaft. Dazu fand im Dezember 2020 ein kleines Zusammentreffen in Vorbereitung auf die Beurkundung statt, wobei Major Stefan Fritzsche und Oberstabsfeldwebel Sven Schandelmaier Weihnachtsgeschenke für die Stadt- und Kreismusikschule „Wilhelm Buchbinder“ und für das KMG-Klinikum Sömmerda übergaben.

Etwa ein halbes Jahr später besuchten Bürgermeister Ralf Hauboldt (Linke) und Hauptamtsleiter Christian Haase nun die 2. Kompanie im Kyffhäuserkreis, informierte die Stadtverwaltung. Anlass sei die Übergabe eines Patenschaft-Schildes als Geschenk der Stadt an die 2. Kompanie des Panzerbataillons 393 gewesen. Das Schild wurde vor dem Kompaniegebäude angebracht und soll auf die gegenseitige Unterstützung zwischen Kompanie und Stadt hinweisen.

Auch Major Fritzsche hatte ein Geschenk der Kompanie an die Kreisstadt vorbereitet. Ein Ehrenwimpel mit Kompanie-Bezeichnung schmückt nun eine Vitrine im Sömmerdaer Rathaus.

Am Tag der Geschenk-Übergabe fand gleichzeitig der jährliche Kompanietag statt, heißt es weiter aus dem Rathaus. So habe die Panzer-Kampfkompanie den Stadtchef sowie ihren Major im Appell begrüßt. Anschließend wurden die Soldaten in Gruppen aufgeteilt, die mehrere Stationen durchlaufen und dabei gegeneinander auf Zeit antreten mussten. Ob bei Schießsimulatoren für Handwaffen, Gefechtssimulatoren der Panzertruppe, Zusammenbauen verschiedener Waffen oder beim Bezwingen der Hindernisbahn, der Team-Geist und die Kommunikation standen im Vordergrund.

„So viele wie heute waren wir schon lange nicht mehr“, erzählte Oberstabsfeldwebel Schandelmaier beim Rundgang über das Kasernengelände unter anderem von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen geleisteten Amtshilfe.

Bürgermeister und Major sind sich einig: Die nächste Zusammenkunft wird nicht erst in einem halben Jahr sein.