Weidewonne und Ollendorfer Biohof auf der Messe

Auch Schäferin Gerlind Brand aus Straußfurt schätzt das Projekt „Weidewonne“.

Auch Schäferin Gerlind Brand aus Straußfurt schätzt das Projekt „Weidewonne“.

Foto: Jens König (Archiv-Foto)

Landkreis.  Die Ausstellung „Grüne Tage Thüringen“ präsentiert die Vielfalt der Thüringer Landwirtschaft. Auch aus dem Landkreis Sömmerda gibt es Beispiele.

Vom 23. bis 25. September findet auf dem Erfurter Messegelände zum 11. Mal die Landwirtschaftsmesse „Grüne Tage Thüringen“ statt. In drei Hallen sowie im Freigelände wird auf 46.000 Quadratmetern die Vielfalt der Thüringer Landwirtschaft präsentiert. Unter den Teilnehmern befinden sich auch einige aus dem Landkreis Sömmerda.

Auf der sogenannten „Grünlandmeile“ in Halle 2 stellt die Naturstiftung David, die im Gebiet der Hohen Schrecke aktiv ist, das Projekt Weidewonne vor, das auch im Landkreis Sömmerda läuft. Über regionale Fleischvermarktung und weitere Unterstützungsangebote für Schäferinnen und Schäfer soll die Schafbeweidung als Form der biodiversitätsfördernden Landschaftspflege wieder attraktiv gemacht werden.

Kinder sollen eine Schafherde kreieren

Besucher haben die Möglichkeit, mit Vertretern neu zertifizierter Weidewonne-Betriebe ins Gespräch zu kommen, Weidewonne-Produkte kennenzulernen und zu testen sowie einen Einblick in das gesamte Projekt-Netzwerk zu erhalten. Allen kleinen Gästen der Landwirtschaftsmesse bietet die Naturstiftung David an, ihr eigenes Schaf für eine gemeinsame Weidewonne-Schafherde zu kreieren.

In Messehalle 1 dreht sich alles um Bildung, Ernährung, Ökoland- und Gartenbau. In der Bio-Infomeile stellen sich die Bio-Anbauverbände vor. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, informiert die Messe Erfurt. Der Biohof Scharf aus Ollendorf und die Erfurter Initiative Dachgemüse machen ihre Bildungsarbeit für die Besucherinnen und Besucher erlebbar. Auf der Aktionsfläche wird das Thema Nachhaltigkeit großgeschrieben. Beim gemeinsamen Upcycling entstehen neue Schätze aus alten Lebensmittelverpackungen.