Zahl der offenen Stellen sinkt

Landkreis.  Die Arbeitslosenquote liegt im November im Landkreis Sömmerda bei 5,1 Prozent.

Das Jobcenter in Sömmerda.

Das Jobcenter in Sömmerda.

Foto: Ina Renke

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Im November sank die Arbeitslosigkeit im Landkreis Sömmerda geringfügig. Wie die Agentur für Arbeit mitteilte, waren 1863 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 29 weniger als im Oktober und 39 weniger als vor einem Jahr.

„Die Arbeitslosigkeit sank vor allem im Bereich der Grundsicherung. In der Arbeitslosenversicherung stagnierte der Rückgang innerhalb eines Monats. Verglichen mit 2018 sind sogar mehr Menschen ohne Job. Wir haben auch verstärkt Anfragen von Unternehmen zum Kurzarbeitergeld. Die Unsicherheiten der exportorientierten Industrie über den Brexit und die amerikanische Handelspolitik verstärken sich. Derzeit stabilisiert die demografische Entwicklung wie die verstärkten Abgänge in Rente und der Geburtenknick die aktuelle Lage“, resümiert Beatrice Ströhl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt. Die Arbeitslosenquote sank von 5,2 auf 5,1 Prozent. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 5,1 Prozent.

Innerhalb eines Monats sank die Arbeitslosigkeit am stärksten bei Menschen mit einer Schwerbehinderung und mit ausländischem Pass, heißt es weiter. Im November konnten 138 Menschen eine neue Arbeit aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit beenden. Das sind etwas weniger als im September, jedoch mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn sanken die Beschäftigungsaufnahmen um zwei Prozent verglichen mit 2018. Auch die Jobverluste sind seit Jahresbeginn leicht gesunken – um zwei Prozent.

Im November hatten Unternehmen mit 135 freien Stellen erneut einen leicht erhöhten Personalbedarf. Das ändert jedoch nichts am mittelfristigen Trend: Seit Jahresbeginn sank die Zahl der offenen Stellen um 12 Prozent gegenüber 2018. Derzeit wird ein Viertel aller Stellen befristet ausgeschrieben. Vor allem das Verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe, Erziehung und Unterricht, das Gesundheits- und Sozialwesen sowie die Personaldienstleistung suchen neue Mitarbeiter.

Die Unterbeschäftigung weist aus, wie viele Menschen neben Arbeitslosigkeit an Maßnahmen oder Qualifizierungen teilnehmen oder z.B. erkrankt sind. Die Zahl der Menschen in Unterbeschäftigung stagniert bei 2794, damit liegt diese Quote bei 7,5 Prozent.

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