Zentraler Infektionsstützpunkt entsteht in Sömmerda

Sömmerda.  Ab Mittwoch können niedergelassene Ärzte Patienten mit Verdacht einer Covid-19-Erkrankung ans Bürgerzentrum in Sömmerda verweisen.

Im Sömmerdaer Bürgerzentrum „Bertha von Suttner“ wird ein Infektionsstützpunkt eingerichtet.

Im Sömmerdaer Bürgerzentrum „Bertha von Suttner“ wird ein Infektionsstützpunkt eingerichtet.

Foto: Jens König

Zur Entlastung der niedergelassenen Hausärzte und zur Absicherung der ambulanten Versorgung in der Corona-Krise richtet die Kassenärztliche Vereinigung in Abstimmung mit dem Landkreis Sömmerda und dem KMG-Klinikum Sömmerda eine zentrale Infekt-Sprechstunde in der Kreisstadt ein. „Ab Mittwoch, den 1. April, können niedergelassene Ärzte ihre Patientinnen und Patienten mit akuten Erkältungssymptomen oder bei Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung zum Abstrich wie auch zur ärztlichen Konsultation an den Infektionsstützpunkt im Bürgerzentrum „Bertha von Suttner“, Straße der Einheit 27 in Sömmerda verweisen“, informiert dazu das Landratsamt. „Alle aktuellen Infos im kostenlosen Corona-Liveblog“

Gemeinsam mit allen Beteiligten habe man festgestellt, dass ein Infektionsstützpunkt (in der Arztpraxis Dr. Kielstein) zu wenig ist, sagte Landrat Harald Henning (CDU) im Gespräch mit der Thüringer Allgemeine. Im Krankenhaus wollte man eine solche Stelle nicht einrichten, deshalb habe man andere geeignete Räumlichkeiten gesucht. Die Stadt Sömmerda stelle die Räume kostenfrei zur Verfügung.

Im Moment gibt es im Landkreis Sömmerda 22 Menschen, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde. Am Wochenende kam kein einziger neuer bestätigter Fall hinzu. Henning geht aber davon aus, dass sich die Zahl mit der Erweiterung der Abstrich-Möglichkeiten erhöhe.