Zwei Bäume weniger am Anger

Sömmerda.  Die Stadt Sömmerda will ab Mai Ausbau des Angers fortsetzen. Zwei Bäume mussten weichen. Nach dem Ende der Arbeiten sollen neue gepflanzt werden.

Am Anger in Sömmerda wurden Bäume gefällt, neue sind geplant.  Foto Peter Hansen 

Am Anger in Sömmerda wurden Bäume gefällt, neue sind geplant. Foto Peter Hansen 

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Zwei gefällte Bäume kündigen bereits an, dass es in diesem Jahr mit dem Ausbau des Sömmerdaer Angers weitergeht. Nachdem im ersten Bauabschnitt der Anger-Bereich realisiert wurde, ist nun die Neutorstraße an der Reihe. Der Ausbau schließt die Trinkwasser- und Abwasserleitungen mit ein.

Mit der Planung geht auch eine geordnete Parkraumgestaltung einher. Sie sieht die Anordnung der Pkw-Stellplätze nicht mehr auf der Fahrbahn, sondern seitlich der Fahrbahn auf befestigten Stellplätzen vor, heißt es dazu auf Anfrage aus dem Rathaus. Bestandteil dieser Planung sind auch die längs angeordneten Stellplätze des Straßenbereiches Anger-Ost, die sich entlang der „Angerinsel“ gegenüber den Grundstücken Anger 6 bis 12 befinden. In diesem Bereich, der zum zweiten Abschnitt des Bauvorhabens Anger gehört, befinden sich die zwei Bäume.

Laut Stadtverwaltung ragen sie mit ihrer Stammbasis genau in die hintere Bordflucht der Stellplatzanlage. „Im Zuge des grundhaften Straßenausbaus können sie in ihrem Bestand nicht erhalten werden und müssen gefällt werden“, heißt es in der Mitteilung weiter. Wegen des Alters und der ausgeprägten Wurzelbereiche habe sich keine alternative bautechnische Lösung für einen Erhalt der Baumstandorte ergeben. Hingewiesen wird in diesem Zusammenhang auf eine Fäulnishöhlung in einem der Ahornbäume. Als Ausgleich sollen zwei klimaresistente Japanische Schnurbäume gepflanzt werden. Sie sollen in der Nähe des alten Standortes, nach hinten versetzt, ihren Platz finden.

Die Wurzeln der gefällten Bäume werden im Zuge der Baumaßnahme entfernt. Nach jetzigem Stand werden die Arbeiten am Anger im Mai starten und Ende des Jahres fertiggestellt sein. Die Verkehrsführung soll abhängig vom beauftragten Bauunternehmen analog der Verkehrsführung des ersten Bauabschnittes erfolgen. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung des Baustellenbereiches durchgeführt. Dieser sei dann über die angebundenen Straßen der Altstadt erreichbar. Für Fußgänger werden alle anliegenden Grundstücke erreichbar sein. Die Buslinie wird wie im ersten Bauabschnitt über die Erfurter Straße geführt, so die Mitteilung weiter.

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