Unstrut-Hainich-Kreis. Im Kampf um ein Direktmandat für den Landtag muss sich der aktuelle Thüringer Ministerpräsident unter anderem mit einem Mann aus dem Unstrut-Hainich-Kreis auseinandersetzen. Wer ist das? Und wie kommt es dazu?

Peter Schneider aus Volkenroda, der promovierte Informatiker und Volkswirt, fordert im Landtagswahlkampf im Herbst Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) heraus. Er ist der Direktkandidat der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) im Wahlkreis 26 Erfurt III. Schneider kandidiert außerdem auf Listenplatz 7 für seine Partei; Listenplatz 9 nimmt der Referent für interne Kommunikation Jan Altnickel aus Dörna (Gemeinde Unstruttal) ein

Der Volkenrodaer Peter Schneider wurde 2022 erneut in den Landesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) gewählt. Schneider war zur letzten Bundestagswahl 2021 Direktkandidat der ÖDP im Unstrut-Hainich- und Wartburgkreis. Er erhielt 0,4 Prozent der Stimmen. Der Mann aus Volkenroda war der Einzige der zwölf Bundestagskandidaten im hiesigen Wahlkreis 190, der im Unstrut-Hainich-Kreis sein Zuhause hat, und stand zudem auf Platz 1 der Landesliste. Schon 2019 hatte er sich um einen Platz im Landtag beworben.