Mühlhausen. Schüler entwickeln Kryptominer im Wert von mehreren Tausend Euro: Wie drei Gymnasiasten mit ihrer Seminarfacharbeit in die Welt der Kryptowährungen eintauchen und dabei auch auf die Umwelt achten. Das ist der spannende Einblick in die Zukunft des digitalen Geldes.

Drei Schüler des Beruflichen Gymnasiums am Berufsschulcampus Unstrut-Hainich tauchen seit zweieinhalb Jahren in die Welt der Kryptowährungen ein. Jonas Förster, Linus Arnold und Jon Luca Weckner, junge Männer mit einer Leidenschaft für Daten- und Informationstechnik, haben ein ambitioniertes Projekt umgesetzt: Sie schufen einen Kryptominer, einen Hochleistungscomputer, der digitales Geld erschaffen kann. Kryptowährungen sind virtuelle Finanzmittel, die auf Kryptografie setzen und dezentral funktionieren. Sie entziehen sich der Kontrolle von Regierungen oder zentralen Behörden. Die drei jungen Männer haben sich diesem komplexen Thema in ihrer Freizeit verschrieben und dabei einen Unterstützer gefunden. Ihr Kryptominer, ein Projekt im Wert von rund 6000 Euro, ist das Ergebnis.