Eisenach. Wasserverband Eisenach beschließt eine neue Regelung, weil er anders sein Netz in dem Industriegebiet bei Eisenach nicht betreiben könne

Für das knappe Dutzend an Abnehmern von Brauchwasser im Industriegebiet Kindel werden rückwirkend zum 1. Januar des Jahres erstmals Grundgebühren fällig. Der Trink- und Abwasserverband (TAV) betreibt in diesem Gewerbegebiet sein einziges Brauchwassernetz. „Wir müssen die Kosten anpassen, sonst können wir das Netz nicht mehr unterhalten“, sagt TAV-Werkleiter Peter Kahlenberg. Hintergrund ist, dass die Brauchwasserabnahme sich in den letzten Jahren um gut zwei Drittel verringerte. „Vor fünf Jahren wurden noch 66.000 Kubikmeter pro Jahr abgenommen, jetzt sind es noch rund 22.000 Kubikmeter“, bezifferte der Werkleiter in der Verbandsversammlung am Mittwochabend. Die jährlichen Grundgebühren staffeln sich je nach Zählergröße von 193 Euro (QN 2,5) bis 4600 Euro (QN 60,0).