Schweina. Ehemaliger Landrat erklärt, wie er den Rhein-Hunsrück-Kreis zu einer prosperierenden Region umgebaut hat

Was braucht es für eine erfolgreiche Entwicklung der heimischen Region? Und wie gelingt regionale Wertschöpfung? Über Beispiele innovativer Wirtschafts- und Regionalentwicklung will Bad Liebensteins Bürgermeister Michael Brodführer (CDU) mit dem Manager und Umweltaktivisten Heinrich Strößenreuther sowie dem ehemaligen rheinland-pfälzischen Landrat Bertram Fleck im Schweinaer Maßstabwerk diskutieren.

Bertram Fleck hat als Landrat den Rhein-Hunsrück-Kreis zu einer prosperierenden Region mit umgebaut und gilt damit als Pionier der erneuerbaren Energien, heißt es in einer Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung Thüringen. Mit lokalen Heimatenergien wie Solar oder Biomasse blieben jährlich viele Millionen Euro in dem Kreis und belebten Wirtschaft und Landkreis. Die Landflucht sei gestoppt worden, die Gemeinden könnten ihren Bürgern wieder Gutes tun.

Heinrich Strößenreuther und Michael Brodführer werden mit ihm über die Erfolgsgeheimnisse sprechen und die Zukunftsperspektiven für den ländlichen Raum diskutieren.

In Kooperation mit der Stiftung Landcampus lädt die Adenauer-Stiftung am Montag, 19. Februar, 19 Uhr, zu diesem Diskussionsabend nach Schweina ein. Eingeladen sind alle interessierten Bürger. Der Dialog-Abend ist Teil einer Tour durch ostdeutsche Landkreise der Vereine Klimaunion und Heimatwurzeln.