Weimar. 36 Zeichnungen und 5 Ölgemälde von Alfred Ahner sind restauriert worden

Weitere Werke aus dem Konvolut der Alfred-Ahner-Stiftung erstrahlen in ihrem ursprünglichen Glanz. Mit Mitteln der Sparkassenstiftung Weimar-Weimarer Land sowie von der Thüringer Staatskanzlei konnten 36 Zeichnungen und fünf gerahmte Ölgemälde restauriert werden. Darunter ist auch ein Porträt von Karl-Hermann Ahner, dem Sohn des Künstlers, der als 20-Jähriger im Krieg getötet wurde – im Bild gehalten von Bettina Geißler (Vorsitzende der Alfred-Ahner-Stiftung Weimar, links) und Restauratorin Maria Schön.

Alfred Ahner war Zeitzeuge und Chronist und mit seinem Werk einer der bedeutendsten Thüringer Künstler des 20. Jahrhunderts. Die von seiner Tochter gegründete Stiftung bewahrt über 5000 seiner Werke auf. Von Bedeutung für Thüringen sind dabei Zeichnungen aus dem Landtag und aus den 1930er- und 40er-Jahren, die seine kritische Sicht auf diese Zeit zeigen. Letztere befinden sich als Dauerleihgabe in der Gedenkstätte Buchenwald.

Aus diesem wichtigen Bestand konnten 32 Zeichnungen durch den Restaurator Hans Hilsenbeck aus Baunatal restauriert werden sowie vier Zeichnungen mit Landtagsmotiven. Außerdem wurden fünf ungerahmte Ölgemälde durch Restauratorin Maria Schön aus Taubach gesichert.