Weimar. Beim Bombardement des Kindergartens in der Richard-Strauss-Straße 1945 sind 31 Kinder ums Leben gekommen. Vergessen ist keine Option:

„Der 9. Februar 1945 steht exemplarisch für einen verbrecherischen Krieg, der von deutschem Boden ausging. Er führte zu unschuldigen Opfern auf allen Seiten“ sagt Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda in einer Mitteilung. Bei den alliierten Fliegerangriffen Weimar kamen etwa 1100 Menschen ums Leben. Eine Bombe schlug in den Kindergarten der damaligen Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt ein. Mindestens 31 Kinder starben an der Stelle, an der heute der Kindergarten Hufeland des Lebenshilfe-Werks steht. Insgesamt starben etwa 85 Kinder.