Weimar. Cellistin Christina Meißner spielt erstmals ein Stück, das der Brite John Palmer für sie komponiert hat.

Christina Meißner ist für ihr Cellospiel renommiert, das mittelalterliche Kompositionen mit modernen Einflüssen vereint. Am Samstag, 17. Februar, kommt sie in Weimars Herz-Jesu-Kirche, um einen Teil der Lux-Trilogie uraufzuführen, die John Palmer für sie komponiert hat. Weitere Stücke, darunter einige ihrer Bearbeitungen von Hildegard von Bingen, sind ab 20 Uhr zu hören.

Inspiriert von einer Vision der mittelalterlichen Mystikerin Hildegard von Bingen, hat der britische Komponist John Palmer in „Lux Serena“ die Idee des Lichts als Metapher für inneren Frieden erforscht. Diesen Part der dreiteiligen Komposition spielt Christina Meißner in Weimar erstmals öffentlich. Ferner wandert die Musik am Samstagabend zwischen Vertrautem und Unbekanntem: Gespielt werden neue und klangfarbenreichere Hildegard-von-Bingen-Bearbeitungen und neue Kompositionen zu Bingen von Martin Rane Bauck, Lisa Streich und John Palmer. Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden werden erbeten. red