Weimar. Von Fälscherbriefen über Gesteine bis hin zu moderner Kunst schließen mehrere Schauen in Weimar bald.

Gesteine aus Grönland, gefälschte Briefe und Erinnerungen an einen großen Europäer – viele laufende Ausstellungen in Weimar gehen demnächst zu Ende. Folgende Schauen sollte man nicht verpassen.

Noch bis 29. Februar ist die Ausstellung zu Schriftsteller Jorge Semprún im Studienzentrum der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek zu sehen. Sie thematisiert das Leben des Spaniers, der das Konzentrationslager Buchenwald überlebt hat und neben seinem Widerstandskampf und der Schriftstellerkarriere die Idee zur Gründung der Stiftung Ettersburg gegeben hat. Eine weitere aktuelle Präsentation ist „Post aus Grönland“ im Haus am Frauenplan, die bis zum 10. März läuft. Sie zeigt einige der über 18.000 Mineralien, Gesteine und Fossilien aus Goethes geowissenschaftlichen Sammlungen, darunter Geschenke von prominenten Persönlichkeiten.

Die Sonderausstellung „Mit fremder Feder“ im Goethe- und Schiller-Archiv läuft bis zum 17. März und thematisiert die Fälschung von Schiller-Schriften durch den Architekten Heinrich von Gerstenbergk. Hunderte unechte Autographen verkaufte er um 1850 über ein Netzwerk prominenter Mittelsmänner. Bis zum 24. März hat man die Gelegenheit, die Sonderausstellung „Kamelie und Skulptur“ im Langen Haus der Orangerie Belvedere zu sehen. Die Ausstellung präsentiert zeitgenössische Kunstwerke der Holzbildhauerin Beate Debus in Verbindung mit der Kamelienblüte. Schloss Belvedere verfügt über eine bedeutende Kameliensammlung.

red