Weimar. Maria Pawlowna hat eine Tradition geprägt, die die Auszubildenden der Abteilung Gärten der Klassik-Stiftung Weimar auch dieses Jahr fortsetzen.

Am 14. Februar zieht der Frühling ins Weimarer Schloss ein, zumindest für ein paar Tage. Denn zum Geburtstag von Herzogin Maria Pawlowna am 16. Februar wurden ihre Räume stets mit Blumen geschmückt. Diese Tradition setzt die Gartenabteilung der Klassik-Stiftung auch in diesem Jahr fort. Bis 25. Februar ist der Blumenschmuck zu sehen.

Die Großherzogin legte großen Wert auf die floristische Ausstattung ihrer Schlossräume. Dafür gewährte sie der Gartenkasse einen jährlichen Zuschuss von 40 Talern aus ihrer Privatschatulle. Inbegriff für diese Vorliebe ist das „Jardin Portatif“, ein Tisch mit Blumenarrangement, das 1792 bereits im „Journal des Luxus und der Moden“ vorgestellt wurde.