Weimar. Weimars kulturelles Erbe von Anna Amalia bis zu den Nationalsozialisten ist demnächst das Thema einer Lesung in der Literaturetage.

„Ein deutsches Versprechen. Weimar 1756–1933“ heißt das aktuelle Buch von Autor und Publizist Helge Hesse, in das er am Donnerstag, 22. Februar, um 19 Uhr in der Literaturetage Einblick gibt. Hesse betont in seinem Werk die Bedeutung von Weimar als Ort der Verbindung von Politik und Kultur seit Herzogin Anna Amalia im Jahr 1756. Dort schufen prominente Persönlichkeiten wie Goethe, Schiller, Liszt, Kessler, Van de Velde und Gropius bedeutende Werke in Literatur, Musik, Kunst und Architektur.

Helge Hesse begleitet in seinem Buch die prägenden Persönlichkeiten dieser Epoche bis zum Aufstieg der Nationalsozialisten 1933. Das Werk regt dazu an, historische Fragen zu reflektieren, die auch heute und in der Zukunft relevant seien. Helge Hesse ist bekannt für populäre Sachbücher zu kulturellen, historischen und philosophischen Themen. Für seine Werke „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ und „Die Welt neu beginnen“ erhielt er 2021 den Bayerischen Buchpreis.

Die Lesung findet in Zusammenarbeit mit der Literarischen Gesellschaft Thüringen statt. Die Moderation übernimmt Annette Seemann. Tickets für 15 Euro, ermäßigt 12 Euro, gibt es in der Eckermann Buchhandlung. red