Weimar. Pathologisches Gutachten bestätigt Befürchtung

Der auf den Namen „Kleiner“ getaufte Kater, der Ende des vergangenen Jahres in Weimar Nord in einer illegalen Drahtfalle ums Leben gekommen ist, musste vor seinem Tod vier qualvolle Minuten durchleiden. Das pathologische Gutachten habe diese bereits nach dem Fund am 12. Dezember befürchtete Annahme bestätigt, sagte Bürgermeister Ralf Kirsten (Weimarwerk). Die Polizei habe einen Tatverdächtigen, Beweise gesichert und ermittele noch weiter, fügte er hinzu. „Es ist nicht zu akzeptieren, dass ein Tier so leidet“, betonte der Bürgermeister, in dessen Ressort auch das Veterinäramt gehört. Er rief dazu auf, bei Nachbarkeitsstreitereien wegen Haustieren die Behörde einzuschalten und „niemals selbst das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen“. se