City Skyliner: Ein Unglück kommt selten allein

Weimar.  Der Ersatzkran aus Sachsen hat Elektronik-Probleme, der Kran-Abbau stockt weiter

Riesenkran mit Problemen: Der Kranarm reicht bis hinüber zum Kasseturm, lässt sich aber nicht aufstellen.

Riesenkran mit Problemen: Der Kranarm reicht bis hinüber zum Kasseturm, lässt sich aber nicht aufstellen.

Foto: Michael Baar

Nach dem erfolgreichen Gastspiel auf dem Weimarer Goetheplatz ist der City Skyliner seit Montag vom Pech verfolgt. Erst wurde er Dienstag für den Abbau von der vertraglich gebundenen Kranfirma versetzt. Am Donnerstag rückte die Ersatzfirma zwar pünktlich an. Als der Mobilkran aber seinen Arm heben sollte, streikte die Elektronik. Bis zum späten Vormittag versuchte die Kranbesatzung, den Fehler zu finden. Bislang ergebnislos.

Ohnehin konnte die Kranlogistik Sachsen auf die Schnelle – trotz der Skyliner-Höhe von 81 Metern – nur einen zu großen Mobilkran schicken. Dieser hat auf dem Goetheplatz durchaus Probleme, überhaupt seinen Kranarm sicher zu platzieren. Wegen der inzwischen früher einbrechenden Dunkelheit ist es inzwischen fraglich, ob die mobile Aussichtsplattform am Donnerstag überhaupt noch komplett abgebaut werden kann.

Skyliner-Chef Thomas Schneider war sichtlich bedient, gab sich äußerlich aber besonnen: „Haben wir auch in Brüssel schon einmal erlebt. Wir müssen die Ruhe bewahren.“