Corona-Blog: Appell des Gesundheitsamts im Ilm-Kreis – Eingeschränkter Regelbetrieb für Schulen im Weimarer Land

Das Thüringer Kultusministerium reagiert auf steigende Fallzahlen im Weimarer Land. Für alle Schulen gilt eingeschränkter Regelbetrieb – Im Ilm-Kreis appelliert das Gesundheitsamt an die Menschen: „Halten Sie den Infektionsschutz ein!“

Proben auf das Coronavirus

Proben auf das Coronavirus

Foto: Foto: Tino Zippel

19. September

12.10 Uhr: Gesundheitsamt im Ilm-Kreis appelliert an Bürgerinnen und Bürger

Angesichts steigender Corona-Zahlen im Ilm-Kreis appelliert das Gesundheitsamt, sich noch sorgfältiger an den Infektionsschutz zu halten. „Halten Sie die Hygieneregeln ein, tragen Sie unbedingt eine Mund-Nase-Bedeckung in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr, halten Sie den Mindestabstand zu anderen Menschen und vermeiden sie alle unnötigen Kontakte", so der Beigeordnete des Landkreises, Kay Tischer.

Bisher wurden Ausbrüche in einem Kindergarten, einer Schule, einer Werkstatt und Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen, einer Pflegeeinrichtung und der TU Ilmenau vermeldet. Mit 35 Neuinfektionen wurde ein kritischer Wert im Ilm-Kreis erreicht.

9.10 Uhr: Marc-Chagall-Ausstellung mit Einschränkung in Apolda

Mit gleich drei neuen Ausstellungen warten am Wochenende Kunsthaus, Kabinett und das Museum in der Bahnhofstraße auf. So widmet sich das Kunsthaus ab heute einem der bedeutendsten und eigenwilligsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Bis 13. Dezember zeigt das Haus 75 Werke des russischen Malers Marc Chagall, der oft dem Expressionismus zugeordnet wird und in der Kunstszene als „Maler-Poet“ beschrieben wird.

9 Uhr: RKI meldet über 2297 Neuinfektionen an einem Tag

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Samstag seine neuen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Demnach meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland binnen 24 Stunden 2297 neue Corona-Infektionen (Datenstand: 19. September, 0 Uhr). Bereits am vergangenen Donnerstag hatte die Zahl jenseits der 2000er-Marke gelegen.

8.55 Uhr: Verwaltungen bestreiten Antragsstau während Corona-Lockdowns

Vertreter mehrerer kommunaler Verwaltungen haben Kritik zurückgewiesen, bei Ämtern und Behörden habe es während des Corona-Lockdowns einen Antragsstau gegeben. "Eine etwaige Bearbeitungszeit von ein bis zwei Tagen länger als gewöhnlich kann vereinzelt vorgekommen sein, was jedoch nicht als Stauung betrachtet werden kann", sagte etwa der Sprecher des Landratsamtes des Kyffhäuserkreises, Heinz-Ulrich Thiele, bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der Leiter des Bürgeramtes der Stadtverwaltung Erfurt, Peter Neuhäuser, erklärte, nicht einmal in der Kfz-Zulassungsstelle der Landeshauptstadt sei es damals zu einem Antragsstau gekommen. Die Zulassung von Autos über Zulassungsdienste, durch Händler oder für systemrelevante Halter sei "durchgehend bearbeitet" worden.

Derartige Einschätzungen zeigen, dass Verwaltungen ihre Arbeit während der Pandemie ganz anders wahrnehmen als viele Bürger, aber auch Unternehmen. Während des Corona-Lockdowns im März und April hatte es zahlreiche Beschwerden darüber gegeben, dass Ämter und Behörden gar nicht oder nur schwer erreichbar seien und dass dort Anträge nicht oder nur mit großer Verzögerung bearbeitet würden.

8 Uhr: Bund der Steuerzahler: Steuernachzahlungen werden Frust erzeugen

Die Politik stemmt sich mit immensen Rettungspaketen gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise – allerdings werden dadurch gigantische Schuldenberge angehäuft, kritisiert der Präsident der Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel. Hier lesen Sie das gesamte Interview.

6.35 Uhr: Gesundheitsministerin Heike Werner: Privatkassen sollen sich an Pandemiekosten beteiligen

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) kritisiert die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD), zur Pandemiefinanzierung in die Rücklagen der Krankenkassen zu greifen.

Denn was Scholz und Spahn derzeit planen würden, gehe vor allem zu Lasten der gesetzlich Krankenversicherten und damit der „kleinen Leute“, die ohnehin schon am stärksten von den Pandemiefolgen betroffen waren. Überdies fordert sie, „endlich auch die Privatkassen angemessen an der Finanzierung der Pandemiekosten zu beteiligen.“

6 Uhr: Thüringer Ex-Ministerpräsident Vogel: Spätere Neuwahl wäre vernünftig

Der frühere Thüringer Ministerpräsident Bernhard Vogel (CDU) hat sich für eine Verschiebung der für April geplanten Neuwahl des Landtags ausgesprochen. „Nach meiner Überzeugung wäre es auch wegen der sicher noch länger andauernden Pandemie vernünftig, zu erwägen, den neuen Landtag gemeinsam mit der Bundestagswahl im Herbst 2021 zu wählen“, sagte er dieser Zeitung.

5.30 Uhr: Erziehungshilfe-Einrichtungen warten weiter auf Corona-Hilfe

Einrichtungen der Erziehungshilfe sollten vom Corona-Hilfspaket in Thüringen partizipieren. Vier Monate später warten sie aber immer noch auf das Geld.

Im Hilfspaket sind insgesamt 5,5 Millionen Euro vorgesehen, um die Einrichtungen der Erziehungshilfe in Thüringen zu unterstützen.

18. September

20 Uhr: Eingeschränkter Regelbetrieb für alle Schulen im Weimarer Land

Mit einer Anordnung zum eingeschränkten Regelbetrieb an Schulen reagierte am Freitag das Thüringer Bildungsministerium in Erfurt offiziell auf die steigenden Fallzahlen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 im Weimarer Land. Das bedeutet für alle allgemein- und berufsbildenden Schulen im gesamten Landkreis, dass der Schulalltag zurück in die Warnstufe gelb wechselt. Die Anordnung sei vorerst zeitlich bis zum 4. Oktober befristet.

18.50 Uhr: Zwei neue Coronafälle in Jena

In Jena wurden am Freitag zwei neue positive Testergebnisse auf das SARS-CoV-2-Virus gemeldet. Bei einer Person stehe die Infektion in Zusammenhang mit den Fällen an der Gesamtschule „Grete Unrein“. Bei der anderen Person handele es sich um einen Reiserückkehrer, informierte die Stadt. Derzeit gibt es in der Stadt 22 aktive Coronafälle. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 203 Personen infiziert.

14.42 Uhr: Chemiewerk Bad Köstritz als Helfer in der Not

Das Chemiewerk Bad Köstritz hat für den Katastrophenstab der Stadt Gera 5000 Liter Desinfektionsmittel hergestellt - und wäre bereit, dies noch einmal zu tun.

14.01 Uhr: Eine Neuinfektion im Saale-Orla-Kreis

Im Saale-Orla-Kreis gibt es zurzeit sechs aktive Corona-Fälle. Am Freitag wurde eine Corona-Neuinfektion gemeldet.

13.46 Uhr: Zwei Neuinfektionen mit Corona im Kreis Gotha

Zwei Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vermeldet das Landratsamt Gotha am Freitag. Demnach steigt die Gesamtzahl der bisher im Landkreis Erkrankten auf 357. Keiner der derzeit 14 Infizierten muss im Krankenhaus behandelt werden. Eine zuvor positiv getestete Person ist genesen. Somit steigt die Zahl der insgesamt Genesenen auf 313.

13.21 Uhr: Positiver Corona-Fall in A-Jugend-Mannschaft des ThSV Eisenach

In der A-Jugend-Mannschaft des ThSV Eisenach ist ein Fall von Corona aufgetreten. Dem Jugendlichen geht es "den Umständen entsprechend gut", heißt es aus dem Verein. Mitspieler und Trainer sind in Quarantäne, die nächsten Spiele der Jugendmannschaft sind abgesagt. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in der Stadt Eisenach erhöht sich damit auf 4.

Im Wartburgkreis gibt es unverändert sechs Menschen, die von einer aktiven Covid-19-Infektion betroffen sind, vier davon stammen aus Bad Liebenstein und jeweils einer aus Bad Salzungen und Dermbach. Die Zahl der Gesamtinfektionen in der Region stieg auf 159 (118 im Kreisgebiet, 41 in Eisenach). Davon gelten 143 bereits als genesen.

13.18 Uhr: Suhl: Corona-Zahlen stabil - Keine Neuinfektion

In der Stadt Suhl hat es seit Donnerstag keinen neuen Corona-Fall gegeben. Wie MDR Thüringen berichtet, haben sich in Suhl seit Beginn der Pandemie 33 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell gelten zwei Fälle als aktiv.

13.06 Uhr: Traditions-Karneval in Wasungen abgesagt

Die Karnevalshochburg Wasungen hat mit Blick auf die Corona-Pandemie ihre Großveranstaltungen im kommenden Jahr abgesagt. Die erwartbaren Auflagen zum Infektionsschutz und die Frage, ob der Karneval überhaupt stattfinden könne, führten zu viel Unsicherheit, sagte der Präsident des Wasunger Carneval Clubs, Martin Krieg, am Freitag. Wasungen gehört zu den ältesten Karnevalshochburgen in Deutschland und ist für seinen bunten Zug durch die alte Fachwerkstadt bekannt. (dpa)

13.03 Uhr: Aktuell drei aktive Fälle im Landkreis Sömmerda

Dem Gesundheitsamt wurde in den vergangenen 24 Stunden keine Corona-Neuinfektion gemeldet. Indes konnte eine weitere Person die Quarantäne verlassen. Somit gibt es im Landkreis Sömmerda aktuell noch drei aktive Covid-19-Fälle. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Keiner der Erkrankten wird stationär bzw. intensivmedizinisch behandelt.

In Zahlen:

  • Zahl der Infizierten: 60
  • Zahl der aktiven Fälle: 3
  • Zahl der Genesenen: 56
  • Zahl der Verstorbenen: 1

13 Uhr: Acht neue Corona-Infektionen in Erfurt

In Erfurt wurden bisher insgesamt 212 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind acht mehr als am Vortag. Fünf der acht Personen haben sich bei Gästen einer Familienfeier im Weimarer Land angesteckt, eine bei einer Familienfeier in einem anderen Bundesland, zwei Personen sind Reiserückkehrer. Vier Betroffene befinden sich in stationärer Behandlung, das sind zwei mehr als Donnerstag. Von 212 Corona-Infizierten gelten 176 als genesen. Zwei Personen mit Corona-Infektion waren im Frühjahr verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell 34 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

12.39 Uhr: 43 Personen ohne Mund-Nasen-Schutz in Erfurter Straßenbahnen erwischt

Bei einer Kontrolle in Erfurter Straßenbahnen sind 43 Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Schutz festgestellt worden. Sie müssten ein Bußgeld von 50 Euro zahlen, teilten die Stadtwerke Erfurt am Freitag mit.

12.03 Uhr: Weiterer Corona-Fall im Kyffhäuserkreis

Eine weitere Infektion mit dem Coronavirus meldete das Landratsamt am Freitag für den Kyffhäuserkreis. Damit gibt es aktuell zwei nachgewiesene Infektionen im Kreis. Das Gesundheitsamt betreut elf Kontaktpersonen, fünf im Altkreis Sondershausen, sechs im Altkreis Artern.

12.01 Uhr: Im Ilm-Kreis erneut drei Neuinfektionen mit Coronavirus

Mit Stand vom 18. September sind dem Gesundheitsamt 199 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. Binnen 24 Stunden sind drei Neuinfektionen gemeldet worden. Von den 199 bestätigten Fällen sind 29 aktiv, sieben verstorben und 163 genesen. In den Ilm-Kreis-Kliniken wird noch ein bestätigter Fall isoliert.

11.38 Uhr: Corona sorgt für mehr Müll in den Grünanlagen und Parks im Unstrut-Hainich-Kreis

Viele Kommunen beklagen sich derzeit darüber, dass sich durch die Corona-Pandemie der Müll in Parks, Gärten und Grünanlagen häuft. Auch im Unstrut-Hainich-Kreis ist der Müll für Städte und Gemeinden zum Problem geworden. Das Kontaktverbot, Schul- und Kindergartenausfall, Homeoffice und Kurzarbeit führten in den vergangenen Monaten dazu, dass sich die Menschen mehr im Freien aufhielten, und das gute Wetter tat sein Übriges.

11.30 Uhr: Reiselust trotz Corona ungebrochen - Europäisches Ausland bevorzugt

Die Reiselust der Thüringer ist trotz Corona ungebrochen. Das geht aus einer Studie hervor, für die die IUBH Internationale Hochschule zusammen mit dem ADAC 2629 Personen in Hessen und Thüringen zum Reiseverhalten in der Krise befragt hat. Das ist das Ergebnis der Umfrage.

9.40 Uhr: Stadt Eisenach verlängert Verzicht auf Gebühr

Die Sondernutzungsgebühr für die Außengastronomie samt der Erlaubnis für etwas größere Flächen wird den Eisenacher Gastronomie-Betrieben über den 31. August hinaus nun bis Ende des Jahres aufgrund der weiterhin andauernden Corona-Krise erlassen. Diesen Empfehlung der Verwaltung unterschrieb auch der Haupt- und Finanzausschuss. Es gehe da um etwa 8500 Euro.

9.15 Uhr: Apoldas Kunst-Vorzeigeprogramm hängt am seidenen Faden

Während das Weimarer Land coronabedingt gerade für negative Schlagzeilen sorgt, hängt es jetzt am sprichwörtlich seidenen Faden, ob sich die Kreisstadt mit einem außergewöhnlichen Kunstprogramm am und ab dem Wochenende dagegen stemmt. Nun hängt es vom Gesundheitsamt ab, ob die nochmals abgespeckten Pläne der Organisatoren mit dem Kommen von interessierten Besuchern belohnt werden dürfen.

8.05 Uhr: Kunde wünscht in Ilmenauer Supermarkt mehr Maßnahmen gegen Corona-Ansteckung

Dass die Kundschaft im Kaufland Ilmenau kaum dazu beitragen würde, das Risiko der Ansteckung mit Corona reduzieren, davon ist ein Leser überzeugt. Er zeigt sich enttäuscht, dass Kaufland keine Anstalten machen würde, um auf einfachem Weg das Risiko zu minimieren: "Von den Kassen werden grundsätzlich nebeneinanderliegende geöffnet." Damit würden die Kunden auf engem Raum zusammengepfercht. Die Wartezeit betrage häufig mehr als fünf Minuten. So reagiert die Zentrale in Neckarsulm auf die Vorwürfe.

6.43 Uhr: Doppelt so viele aktive Corona-Fälle wie vor zwei Wochen

In Thüringen hat sich die Zahl der aktiven Corona-Fälle innerhalb von zwei Wochen fast verdoppelt. Wie MDR Thüringen berichtet, gibt es nach Angaben der Gesundheitsämter aktuell 217 aktive Fälle. Das sind zwölf mehr als am Donnerstag und 103 mehr als vor zwei Wochen. 26 Neuinfektionen sind im Laufe des Donnerstags gemeldet worden. Im Moment gibt es mit dem Eichsfeld nur einen coronafreien Kreis im Freistaat.

17. September

20 Uhr: Erhöhter Infektionsschutz für Schulen im Weimarer Land

Nach dem sprunghaften Anstieg der Corona-Neuinfektionen hat das Bildungsministerium für Schulen im Weimarer Land besondere Infektionsschutzregeln angeordnet. Dabei gehe es um den Schutz von Lehrern und Schülern mit einem besonderen Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Infektion, teilte das Ministerium am Donnerstagabend in Erfurt mit.

Lehrer, für das gelte, müssten so eingesetzt werden, dass ein möglichst geringes Infektionsrisiko bestehe. Ein freiwilliger Einsatz im Präsenzunterricht bleibe aber möglich. Schüler mit Risikomerkmalen könnten nach einem formlosen Antrag vom Präsenzunterricht freigestellt werden.

Das gelte ab kommenden Montag (21. September) vorerst bis zum 4. Oktober 2020. Eine Verkürzung bei deutlich verbesserter Infektionslage sei nicht ausgeschlossen.

19.18 Uhr: Nach nervenaufreibendem Weg: Bahn erstattet Lehrerin gesamten Kosten

Eine Lehrerin aus Greiz bekommt endlich ihre 900 Euro für Fahrkarten einer Klassenfahrt, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste.

19.02: Weitere Corona-Infektionen absehbar: Weimarer Land fordert Hilfe von Bundeswehr an

Weiterhin angespannt bleibt die Corona-Lage im Weimarer. Zwar vermeldete das Gesundheitsamt zwei nachgewiesene Neuerkrankungen, was die Zahl der Aktivkranken damit auf 42 Personen steigen lässt. Doch weitere Infektionen sind absehbar. Wie auch ein neuer Infektionsherd. Der Kreis bittet nun die Bundeswehr um Hilfe. Insgesamt sind nun 250 Menschen in die häusliche Quarantäne geschickt worden.

18.55 Uhr: Klinikmitarbeiter in Saalfeld mit Corona infiziert

In den Saalfelder Thüringen-Kliniken wurden in den zurückliegenden Monaten einzelne Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert.

18.40 Uhr: Die Kaninchen kommen nicht ungeschoren davon

Wie die Hygienebestimmungen den Mitgliedern des Rassekaninchenzuchtvereins in Schnellmannshausen im Wartburg-Kreis die Arbeit erschweren.

18.28 Uhr: Aufruf in Bad Lobenstein zu Einkauf ohne Maske

Eine neue „Querdenker“-Gruppe in der Region Bad Lobenstein hat im Internet .

18.05: Geschlossene Jenaer Schule öffnet wohl am Montag wieder

Die drei bestätigten Infektionsfälle betreffen Schüler der 8., 9. und 10. Klassenstufen. Durch die Kurssysteme in der Oberstufe gibt es schulklassenübergreifende Kontakte. „Diese wurden weitgehend ermittelt“, hieß es.

17.41 Uhr: Die Situation in Eisenach und Wartburg-Kreis

Neun Menschen sind derzeit in der Wartburg-Region aktiv mit Covid-19 infiziert.

16 Uhr: Weiterhin nur ein Coronainfizierter im Kyffhäuserkreis

Unverändert gibt es im Kyffhäuserkreis einen aktuellen Corona-Fall. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr haben sich nach amtlichen Angaben 63 Menschen infiziert. 62 gelten als genesen, die meisten seit mehreren Monaten. Sechs Personen gelten als Kontaktperson.

15.03 Uhr: Drei neue Corona-Fälle im Landkreis Gotha

Der deutschlandweit zu verzeichnende Anstieg von Covid-19-Infektionen ist auch in Gotha zu spüren. Nach sechs neuen Fällen am Wochenende, einem weiteren zum Dienstag sowie einen Tag ohne Neuinfektionen zum Mittwoch hat das Gesundheitsamt drei neue Corona-Kranke im Landkreis Gotha erfasst.

Aktuell gelten 13 Menschen als erkrankt. Keiner der Infizierten befindet sich in stationärer Behandlung – laut Stand am Donnerstagvormittag. Durch die drei neuen Fälle steigt die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Pandemie im Kreis Gotha bislang positiv getesteten Personen (analog Robert-Koch-Institut) auf 355. Davon sind 312 genesen. Diese Zahl ist gegenüber dem Vortag unverändert. Verstorben sind mit nachgewiesener Infektion bislang 30 Menschen im Landkreis. Diese Zahl ist seit Ende Mai konstant.

13.50 Uhr: Heftiger Exporteinbruch in Thüringen im zweiten Quartal wegen Pandemie

Die Corona-Krise und der Lockdown vor einigen Monaten haben deutliche Spuren in der Thüringer Exportwirtschaft hinterlassen. Im zweiten Quartal wurden lediglich Waren im Wert von drei Milliarden Euro aus Thüringen ins Ausland geliefert, 23,9 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Das teilte das Landesamt für Statistik am Donnerstag mit. Zuletzt habe es ähnliche Rückgänge im Zusammenhang mit der Finanzkrise 2008/09 gegeben, sagte ein Sprecher des Landesamts.

13.19 Uhr: Acht Neuinfektionen im Ilm-Kreis

Mit Stand von Donnerstag sind dem Gesundheitsamt 196 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. In den vergangenen 24 Stunden sind acht Neuinfektionen gemeldet worden. Von den 196 bestätigten Fällen sind 28 aktiv, sieben verstorben und 161 genesen. In den Ilm-Kreis-Kliniken werden zwei bestätigte Fälle isoliert, aber nicht intensivmedizinisch behandelt. Zum einen handelt es sich um die gestern gemeldete Person aus der Pflegeeinrichtung. Zum anderen ist ein Verdachtsfall in den Kliniken positiv getestet worden. Des Weiteren befinden sich drei Verdachtsfälle in isolierter Behandlung.

12.38 Uhr: Bislang 20.000 Übernachtungen für Familien-Erholungsurlaub gefördert

Thüringen bezuschusst weiter Übernachtungen für Familien mit Kindern, die ihren Urlaub im Freistaat verbringen. So können Eltern etwa auch für die kommenden Herbstferien Anträge auf eine Förderung innerhalb des Programms Familienerholung stellen. (dpa)

12.22 Uhr: Betrug mit Corona-Hilfen: Ermittlungen in mehr als 10.000 Fällen

Wegen Betrugs mit Corona-Soforthilfen und anderer Betrügereien gehen deutschlandweit Staatsanwaltschaften und Ermittler in mehr als 10.000 Fällen vor. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Richterzeitung bei den Justizministerien und Staatsanwaltschaften der Länder hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Donnerstag berichtete. Demnach meldeten bis auf Thüringen alle Bundesländer Fälle. Der Umfrage zufolge, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, könnte sich der Schaden auf mehrere Millionen Euro belaufen. (dpa)

12.15 Uhr: Krankenkassen und Politik streiten über Corona-Finanzierung

Zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Politik droht ein neuer Streit. Anlass sind Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die pandemiebedingten Mehrkosten der Corona-Maßnahmen aus den Rücklagen der Krankenkassen zu finanzieren. "Diese Pläne stellen einen weiteren Eingriff in die Finanzautonomie der Kassen und die Rechte der ehrenamtlichen Selbstverwaltung dar", sagt Stefan Füll vom Verwaltungsrat der IKK Classic am Donnerstag. Die gesetzlichen Versicherer hätten bereits jetzt bedingt durch die Corona-Maßnahmen und eine kostenintensive Leistungsgesetzgebung im kommenden Jahr einen zusätzlichen Finanzbedarf von über 16 Milliarden Euro. Die Rücklagen der Kassen sollen sich auf ungefähr 20 Milliarden Euro belaufen.

10.30 Uhr: Adua bekommt Corona-Hilfe aus Gotha

Der Freundeskreis Gothadua unterstützt die äthiopische Partnerstadt mit einer Corona-Soforthilfe. 10.373 Euro hat die Bevölkerung gespendet. „Die Situation in Äthiopien ist schwierig“, erzählt Vereinschef Peter Leisner, der schon mehrfach in Adua weilte. Die äthiopische Bevölkerung hatte unter einem Lockdown zu leiden. Schulen und Geschäfte waren geschlossen. Da es kein Sozialsystem wie in Deutschland gibt, herrscht insbesondere unter Armen große Not.

10.19 Uhr: „Heimat Shoppen“ fällt in Eisenach wegen Corona aus

„Das Heimatshoppen wird es in diesem Jahr in Eisenach nicht geben“, sagt Jo West, Chef der Gewerbevereins. In den vergangenen zwei Jahren hatte sich die Stadt erfolgreich an dieser mittlerweile bundesweiten Initiative der Industrie- und Handelskammern mit großen Aktionstagen beteiligt. Die Corona-Pandemie mache aber eine Ausrichtung solcher Tage, mit denen der Gewerbeverein auch den eigenen Ansprüchen gerecht werden könne, nahezu unmöglich, verweist West auch auf die Unsicherheiten in anderen Städte mit der Umsetzung dieses Events.

9.53 Uhr: Weimarer Land: Keine Herbstfeuer, aber sieben Neuinfektionen

Sämtliche Veranstaltungen im Weimarer Land werden derzeit aufgrund steigender Infektionszahlen abgesagt, so z. B. das Apoldaer Familien- und Kinderfest oder der "World-Clean-Up-Day". Der Kreis reagiert damit auf die Entscheidung des Landesverwaltungsamtes zur einer beschlossenen Allgemeinverfügung. Bislang im Weimarer Land 131 Personen an Corona erkrankt; sieben Neuinfektionen waren am Mittwoch hinzugekommen. Ob ein erneuter Lockdown bevorsteht, sei bislang noch nicht bekannt.

9.19 Uhr: Neue Ideen für zukünftige Veranstaltungen in Erfurt in Coronazeit

Angedacht ist, die Abende ähnlich der Abidinner zu gestalten, sprich die Besucher werden an Zehnertischen sitzen. Insgesamt passen bei dieser Bestuhlung 304 Gäste in den Kaisersaal, davon 78 auf dem ersten und 62 auf dem zweiten Rang. „Wir haben immer für ausreichend Abstand zu sorgen und das machen wir auch“, sagt Thomas Günther. Die Konzepte sind vom Gesundheitsamt abgesegnet. Er könne verstehen, dass die Menschen noch vorsichtig sind, schließlich habe jeder ein anderes Sicherheitsempfinden. Hier lesen Sie den ganzen Artikel.

8.34 Uhr: Langzeitfolgen der Corona-Pandemie in Werther: „2021 wird finanziell noch schwerer“

Zwar zeigt sich Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt mit dem Verlustausgleich zufrieden, den der Freistaat für die durch Corona entgangene Gewerbesteuer gezahlt hat. Denn der Freistaat konnte die coronabedingten Verluste mit Zuweisungen und einer Gewerbesteuer-Stabilisierungszahlung abfangen. Umso schwieriger sei daher allerdings das kommende Jahr zu prognostizieren.

8.20 Uhr: Trotz Corona: 45 Schausteller werden zum Erfurter Altstadtherbst erwartet

Erfurt bekommt auch in diesem Jahr sein Oktoberfest, wenn auch in der Corona-konformen Variante „Erfurter Altstadtherbst“. „Ich gehe davon aus, dass wir am 26. September anfangen können“, bestätigt Marktmeister Sven Kaestner auf Nachfrage. Möglich macht die Austragung ein Hygiene-Konzept, das mit mehreren Neuerungen verbunden ist.

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