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Corona-Liveblog: Erneut Ausbruch in Krankenhaus - Bundesweites Echo auf Thüringens Weg aus dem Lockdown

Sechs Mitarbeiter des Krankenhauses in Hildburghausen haben sich mit dem Coronavirus infiziert, Hunderte müssen nun getestet werden. Auf den Thüringer Weg aus dem Lockdown gibt es bundesweit gemischte Reaktionen.

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.

Foto: Jens Büttner / dpa

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25. Mai

13.40 Uhr Aktuell noch vier Personen im Kreis Nordhausen erkrankt

Seit zehn Tagen hat der Landkreis Nordhausen keine neue Corona-Infektion mehr verzeichnet. „Dies ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Wir hatten diese Situation vor Wochen schon einmal und zwischenzeitlich haben sich dann nur vereinzelte Infektionen ergeben, die meist mit einer beruflichen Tätigkeit im Nachbarlandkreis zusammenhingen“, erklärt Landrat Matthias Jendricke (SPD) am Montagnachmittag. Von den 60 bekannten Infektionsfällen gelten inzwischen 53 Personen als genesen, drei sind verstorben. Aktuell sind nur noch vier Personen im Kreis Nordhausen erkrankt.

12.00 Uhr Massive Kritik der Kommunen an Ramelows Corona-Vorstoß

Die Pläne von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) zum Ende der landesweiten Corona-Regelungen stoßen bei Thüringens Kommunen auf massive Kritik. “Das ist brandgefährlich“, sagte der Präsident des Gemeinde- und Städtebundes, Michael Brychcy, am Montag. „Ich habe keine Lust, dass wir uns zweieinhalb Monate gequält haben und jetzt alles aufs Spiel setzen.“ Alle Kritikpunkte im Einzelnen.

10.40 Uhr: Auch Sachsen kündigt Wende bei Corona-Einschränkungen an

Nach Thüringen hat auch Sachsen eine grundlegende Änderung beim Umgang mit Einschränkungen in der Corona-Krise angekündigt. "Wenn die Zahl der Neuinfektionen weiterhin stabil auf einem niedrigen Niveau bleibt, planen wir für die Zeit ab dem 6. Juni in der nächsten Corona-Schutzverordnung einen Paradigmenwechsel", sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Montag in Dresden. "Statt wie jetzt generell Beschränkungen zu erlassen und davon viele Ausnahmen für das zu benennen, was wieder möglich ist, wird dann generell alles freigegeben und nur noch das Wenige an Ausnahmen benannt, was noch nicht möglich sein wird", erklärte Köpping. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte am Wochenende angekündigt, die allgemeinen Corona-Schutzmaßnahmen vom 6. Juni an aufzuheben.

9.20 Uhr: Fête de la musique entfällt im Juni in Erfurt, Ersatzveranstaltung im Herbst

Einen kleinen Lichtblick für die Fans der Straßenmusik in Erfurts Gassen gibt nun Organisatorin Franziska Teichert, die eine Ersatzveranstaltung im Herbst plant. Das genaue „Wann“ und „Wie“ werde noch überlegt, im Gespräch ist das erste oder zweite Septemberwochenende. So ganz auf Musik müssen Fête-Fans am 21. Juni dennoch nicht verzichten, denn in beteiligten Clubs soll es dennoch Musik geben, die per Stream auf Computer und Smartphones kommen soll. Sämtliche Thüringer Fête-Städte schließen sich dem an.

Welche großen Veranstaltungen in Thüringen ausfallen und welche stattfinden

8.40 Uhr: Sechs Klinik-Mitarbeiter infiziert - Tests bei mehr als 500 Personen

Sechs Mitarbeiter des Regiomed-Krankenhauses in Hildburghausen haben sich laut Informationen des MDR mit dem Coronavirus infiziert. Bei den Betroffenen handele es sich um Pfleger und Krankenschwestern der Klinik. So haben sich die Mitarbeiter wahrscheinlich angesteckt.

8.30 Uhr: Thüringer Tourismushochburg leidet

Oberhof leidet als Thüringer Tourismushochburg unter der Corona-Krise. Obwohl die Mehrzahl der Hotels, Restaurants und Geschäfte in Oberhof wieder geöffnet hat, spricht Bürgermeister Thomas Schulz (parteilos) von einem „immensen Schaden“ als Folge der Corona-Krise für seine 1600-Einwohner-Gemeinde. „Wir leben schließlich fast zu einhundert Prozent vom Tourismus“, sagt er. So würden aktuell rund 300.000 Euro an Einnahmen durch die Kurtaxe fehlen. Hier lesen Sie, was das für die Biathlon-WM 2023 bedeuten kann.

8 Uhr: Flughafen Erfurt-Weimar rüstet sich für Neustart

Am Flughafen Erfurt-Weimar könnten ab Mitte Juni wieder Passagierflugzeuge starten. „Wir wären dafür sofort bereit“, sagt Geschäftsführer Uwe Kotzan. Das würde ebenso die Airlines und Reiseveranstalter betreffen, die bereits entsprechende Pläne ausgearbeitet haben. Voraussetzung für den touristischen Flugbetrieb sei allerdings, dass die vorerst bis 14. Juni gültigen Reisebeschränkungen aufgehoben würden. Alle Infos dazu hier.

7.24 Uhr: Ampelsystem im Gothaer Krankenhaus eingeführt

Das Helios Klinikum in Gotha fährt seit einer Woche stufenweise wieder seinen Regelbetrieb hoch. Als Orientierung für Besucher und Personal gibt es ein Farbkonzept, bei dem das Krankenhaus in drei farbige Bereiche aufgeteilt wutde. Ähnlich wie bei der Ampelregelung im Straßenverkehr sollen diese Bereiche zum Schutz der Patienten dienen.

24. Mai

21.30 Uhr: Heftige Kritik an rot-grünen Plänen zur Staatsverschuldung

Die Corona-Pandemie hat große Teile der Thüringer Wirtschaft schwer getroffen. Verlässlichkeit und Planbarkeit in den Landesfinanzen über einen Doppelhaushalt 2021-2022 festzuschreiben, wäre daher in der jetzigen Situation ein richtiger und wichtiger Schritt seitens der Landesregierung, meint der Ostthüringer Industrie und Handelskammer-Präsident Ralf Bauer gegenüber dieser Zeitung. Gleichzeitig lehnt er die im Konzeptpapier von Staatsminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) und Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) vorgestellten Ideen einer langfristigen umfangreichen Staatsverschuldung für einen gleichzeitig nochmals verstärkten staatlich gelenkten ökologischen Wandel ab.

20 Uhr: Spielerinnen des FF USV kritisieren DFB scharf

Jetzt befinden sich auch die Spielerinnen des FF USV Jena im Angriffsmodus in Richtung Deutscher Fußball-Bund (DFB). Wie die Drittliga-Kicker des FC Carl Zeiss Jena, mit dem der FF USV fusionieren möchte, kritisieren auch die Bundesliga-Fußballerinnen den Spielplan, den der DFB für die Saison-Fortsetzung vorgelegt hat. Drei englische Woche stehen demnach ab 7. Juni für die Mannschaft von Trainer Chris Heck an. Bis dahin sind nach drei Monaten Pause für die USV-Spielerinnen gerade einmal drei Wochen Kleingruppen-Training möglich, weil Mannschaftstraining in Jena bis zum 5. Juni nicht erlaubt ist. Auf diese mangelhafte Vorbereitungsmöglichkeit machen über zehn Spielerinnen der Saalestädter in den sozialen Medien aufmerksam.

19.30 Uhr: Eichsfelder Polizeichef beklagt zunehmend aggressives Verhalten

„So langsam nimmt das gesellschaftliche Leben wieder Fahrt auf. Das ist gut, das ist schön für uns alle“, sagt der Eichsfelder Polizeichef Dietmar Kaiser. Allerdings, so erzählt er, berichten ihm die Kollegen des Streifendienstes, die Ermittler und die Kontaktbereichsbeamten, dass sich Tag für Tag mehr die vergangenen zwei Monate bemerkbar machen. „Sie machen sich bemerkbar im Verhalten von immer mehr Bürgern gegenüber den Polizeibeamten“, präzisiert Kaiser.

19 Uhr: Südharz: Besuchsverbot in Kliniken bleibt bestehen

Die Krankenhäuser im Landkreis Nordhausen haben nach der Veröffentlichung der neuen Allgemeinverfügung des Landes Thüringen am 13. Mai umgehend darauf reagiert. Im Nordhäuser Südharz-Klinikum bleibt das Besucherverbot bis auf weiteres bestehen, informiert Markus Garzke, Referent der Geschäftsführung. Auch in anderen Krankenhäusern im Landkreis hat man ähnliche Regelungen.

18.30 Uhr: Fünf weitere Infizierte in der Wartburgregion

Fünf weitere Menschen in der Wartburgregion haben sich über das Wochenende mit dem Coronavirus infiziert. Damit, so die Zahlen des Gesundheitsamtes, beläuft sich die Zahl der Infizierten mit Stand Sonntag (24. Mai, 15 Uhr) auf 94. Davon sind 65 wohnhaft im Gebiet des Wartburgkreises (plus 5 im Vergleich zu Freitag) und 29 in der Stadt Eisenach (unverändert).

16.30 Uhr: Bundesweites Echo auf Thüringens Weg aus dem Lockdown

Im Ringen um den richtigen Weg in der Corona-Pandemie ist Thüringen vorgeprescht und hat weitreichende Lockerungen angekündigt. Auf die Entscheidung von Bodo Ramelow (Linke), in Thüringen vom 6. Juni an auf allgemeine, landesweit gültige Corona-Schutzvorschriften zu verzichten, gibt es bundesweit gemischte Reaktionen.

15 Uhr: Corona-Lockerungen werden zum Stresstest für Thüringer Koalition

Die Ankündigung weit gehender Corona-Lockerungen durch Regierungschef Bodo Ramelow (Linke), wird zum Stresstest für die Minderheitsregierung. Koalitionspartner SPD und Grüne wurden von ihm vorab nicht mit ins Vertrauen gezogen, bestätigten Vertreter beider Parteien dieser Zeitung. Vielmehr habe es sie eiskalt erwischt. Bereits am Dienstag soll das Kabinett den Plan beraten.

14.40 Uhr: Corona-Neuinfektionsrate in neun Landkreisen und Städten bei null

In neun Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten liegt die Corona-Neuinfektionsrate inzwischen bei null. Das sind die Städte Erfurt, Jena und Eisenach sowie die Kreise Kyffhäuser, Nordhausen, Saalfeld-Rudolstadt, Sömmerda, Weimarer Land und Unstrut-Hainich, wie aus einer Übersicht der Staatskanzlei vom Sonntag hervorgeht. Landesweit lag die Quote bei 5,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Mancherorts bleibt das Infektionsgeschehen aber brisant, wenngleich nirgendwo mehr die kritische Sieben-Tage-Infektionsrate von 50 Fällen je 100.000 Einwohner überschritten wurde.

14 Uhr: FC Carl Zeiss Jena sucht Ersatzstadion im Westen Deutschlands

Drittligist FC Carl Zeiss Jena geht nun ungewöhnliche Wege, um den Reiseaufwand in den kommenden Wochen zu minimieren. Der Verein hat andere Drittligisten im Westen Deutschlands angefragt, ob er in ihrem Stadion die Partie gegen den Chemnitzer FC absolvieren kann. Der Spielbetrieb in der dritten Liga soll nach der Corona-Zwangspause zu Pfingsten wieder starten.

13.40 Uhr: Zahl der Corona-Fälle im Kyffhäuserkreis seit einer Woche unverändert

Die Zahl der seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie mit dem mit dem Covid-19 infizierten Menschen im Landkreis ist seit sieben Tagen unverändert und liege nach wie vor bei 45, informierte Heinz-Ulrich Thiele, Sprecher des Landratsamtes. Fünf Personen seien aktuell noch an Covid-19 erkrankt, davon befinde sich eine in stationärer Behandlung. 40 Menschen gelten inzwischen als wieder genesen. Verringert habe sich die Anzahl der in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen. Diese lag am Samstag bei 66 Personen und sank am gestrigen Sonntag auf 64. Einen Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus gibt es im Kyffhäuserkreis nicht zu beklagen.

13.20 Uhr: Ein neuer Corona-Fall im Kreis Gotha

Am Sonntag ist die Zahl der derzeit an Corona erkrankten Personen von 46 auf 47 gestiegen. Stationär aufgenommen sind unverändert 16 Patienten. Die Zahl der Genesenen (210) und der Toten (27) bleibt gleich.

13 Uhr: Noch drei aktive Corona-Fälle im Saale-Holzland-Kreis

Es gibt auch an diesem Wochenende keinen neuen Corona-Fall im Saale-Holzland-Kreis. Derzeit sind noch 3 Fälle aktiv, 66 bereits beendet. 34 Personen befinden sich noch in Quarantäne, für 925 endete die Quarantänezeit bereits.

12.50 Uhr: Kritik an geplantem Verzicht auf allgemeine Corona-Beschränkungen

An der Ankündigung von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), auf allgemeine Corona-Beschränkungen in Thüringen verzichten zu wollen, wächst die Kritik. Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) dazu auf Twitter: "Mir scheint das ein Gang aufs Minenfeld." Auch Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) dringt auf Vorgaben des Landes zu allgemeinen Hygiene- und Schutzstandards. Hier lesen Sie mehr.

10.10 Uhr: Ramelow begründet Ende allgemeiner Corona-Regeln

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat das geplante Ende der allgemeinen Corona-Beschränkungen in seinem Bundesland mit der aktuellen Infektionslage begründet. "Wir haben im März auf der Grundlage von Schätzungen von 60 000 Infizierten entschieden – jetzt haben wir aktuell 245 Infizierte", sagte der Linke-Politiker zur Situation in Thüringen. "Der Erfolg gibt uns mit den harten Maßnahmen recht – zwingt uns nun aber auch zu realistischen Konsequenzen und zum Handeln. Und das heißt: Für Thüringen empfehle ich die Aufhebung der Maßnahmen." Nicht alle Politiker in Thüringen teilen diese Meinung.

10 Uhr: Keine Neuinfektionen im Kreis Gotha

Mit Stand von gesternabend, 23. April 2020, lautet die Gesamtzahl der auf Sars-Cov2 positiv getesteten Personen im Landkreis Gotha analog der Zählweise des Robert-Koch-Institutes bei 283. Das ist unverändert der Zahl vom Vortrag, Freitag dem 22. Mai. Elf weitere Personen sind genesen. Deren Zahl erhöhte sich damit von Freitag zu Samstag von 199 auf 210. 46 Personen sind am Samstag noch erkrankt, anstelle von 57 am Freitag, jedoch musste eine Person mehr stationär aufgenommen werden. Es sind damit 16 Personen in den beiden Krankenhäusern des Landkreises zusammen gerechnet. Die Zahl der Verstorbenen liegt den vierten Tag unverändert bei 27.

23. Mai

18.32 Uhr: Unmaskiert: Streit um Muhsals Auftritt im Jenaer Stadtrat

Der Auftritt von Wiebke Muhsal im Jenaer Stadtrat sorgt für Wirbel: Die AfD-Politikerin nahm ohne einen Mund- und Nasenschutz an der Sitzung teil und führte dabei ein ärztliches Attest an. FDP-Stadtrat Clemens Beckstein bezeichnete Muhsals Verhalten dennoch als „a-sozial im Wortsinne“. Die AfD wies die Vorwürfe zurück. Der Fachdienst Recht soll vor der nächsten Stadtratssitzung die rechtliche Lage klären.

17.43 Uhr: Demonstrationen gegen Corona-Beschränkungen in Thüringen

In Thüringen sind nach Angaben der Polizei am Samstag bei insgesamt 16 Versammlungen rund 850 Menschen wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen auf die Straße gegangen. Die größten Versammlungen gab es demnach in Erfurt, hier zählte die Polizei etwa 440 Teilnehmer bei sechs Versammlungen im gesamten Stadtgebiet. In Gera und Nordhausen kamen jeweils circa 120 Teilnehmer zusammen.

Rund 350 Menschen versammelten sich auf dem Erfurter Domplatz. Neben Schaulustigen demonstrierten mehrere Dutzend Menschen friedlich gegen Einschränkungen von Grundrechten im Zuge der Corona-Pandemie. Ein Polizeisprecher bezifferte ihre Zahl bei der angemeldeten Kundgebung auf etwa 40. Zudem hätten sich weitere Menschen in Gruppen auf dem Platz aufgehalten, die offensichtlich zu einem sogenannten Hygienespaziergang wollten. Doch habe die Stadt nur eine reine Standkundgebung erlaubt, hieß es. Entgegen mehrfacher Aufforderungen der Polizei, dieser Auflage Folge zu leisten, hätten kleinere Personengruppen versucht, einen solchen Hygienespaziergang durch die Innenstadt durchzuführen. Die Polizei griff mit einem massiven Aufgebot ein, es sei dabei zu Widerstandshandlungen gegenüber den eingesetzten Beamten gekommen.

Mit einem symbolischen Friedhof protestierte außerdem das Bündnis „Auf die Plätze“ in Erfurt gegen regelmäßig stattfindende Hygienedemos und Spaziergänge.

Zu einem nicht angemeldeten Spaziergang trafen sich am Samstag um 15.30 Uhr Bürger auf dem Marktplatz von Gera. Bereits zum 4. Mal kamen sie zusammen, um Kritik an der Regierung wegen der Corona-Maßnahmen zu üben. Laut Einsatzleiter der Polizei trafen sich etwa 120 Teilnehmer. Der Aufzug sei schließlich genehmigt worden, nachdem sich ein Versammlungsleiter erklärt habe. Kurz vor Beginn des Spaziergangs wurde zudem eine Eilversammlung gegen die Corona-Gegner angemeldet. An dieser beteiligten sich nur drei Leute. Beide Veranstaltungen verliefen friedlich nebeneinander.

In Nordhausen nahmen ebenfalls 120 Teilnehmer an einer genehmigten Versammlung teil. Diese wurde laut Polizei durch die Versammlungsleiterin beendet, nachdem es zu Differenzen mit den Teilnehmern hinsichtlich des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes kam.

Die übrigen kleineren Versammlungen in Thüringen verliefen unter geringer Teilnehmerzahl störungsfrei, so die Polizei.

16.23 Uhr: Kemmerich: Es darf kein Verordnungs-Flickenteppich entstehen

FDP-Fraktionschef Thomas Kemmerich hat vor einem Flickenteppich bei Corona-Verordnungen im Land gewarnt. „Die Freien Demokraten in Thüringen würden es begrüßen, wenn die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie tatsächlich beendet werden könnten“, erklärte er am Samstag. „Allerdings darf durch Maßnahmen der Landesregierung, die offensichtlich weder mit den anderen Bundesländern, noch mit den Thüringer Landkreisen und Kommunen abgestimmt wurden, kein Verordnungs-Flickenteppich entstehen.“ Die Menschen seien ohnehin stark verunsichert - da erwarteten sie von der Landesregierung einen klaren Blick für das Gebotene.

16 Uhr: Streit in der 3. Liga um FC Carl Zeiss Jena eskaliert

In der 3. Liga schwelt weiter der Streit um die Saisonfortsetzung. Der Deutsche Fußball-Bund macht dem FC Carl Zeiss Jena indirekt den Vorwurf, nicht schon früher in ein anderes Bundesland umgezogen zu sein, um Mannschaftstraining zu absolvieren. Dagegen wehrt sich der Geschäftsführer der Jenaer: Anmaßend und realitätsfern seien diese Aussagen. Unterdessen bringt der DFB erste Ersatzstadien fürs Heimspiel am Pfingstsonntag ins Gespräch.

14.47 Uhr: SPD-Fraktionschef dämpft Erwartungen zu Ende des Corona-Lockdowns

SPD-Fraktionschef Matthias Hey hat Erwartungen zu einem Ende der allgemeinen Corona-Beschränkungen in Thüringen gedämpft. „Es ist nicht so, dass wir jetzt das Schweden Deutschlands werden“, sagte er am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Er gehe etwa davon aus, dass auch ab 6. Juni Drittligaspiele im Fußball in Thüringen weiterhin genauso ohne Zuschauer stattfinden werden wie in anderen Bundesländern. Es gehe nicht darum, alle Beschränkungen aufzuheben, sondern sie regional so weit zurückzufahren, wie es das Infektionsgeschehen zulasse. Dazu sollen die Kommunen mehr Verantwortung erhalten, bräuchten von der Landesregierung aber klare Maßgaben und Hilfestellungen.

14.30 Uhr: Corona-Neuinfektionsrate in Erfurt und Jena bei null

In sechs Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten liegt die Corona-Neuinfektionsrate inzwischen bei null. Das sind Jena und Erfurt sowie die Kreise Nordhausen, Sömmerda, Weimarer Land und Unstrut-Hainich, wie aus einer Übersicht der Staatskanzlei vom Samstag hervorgeht. Landesweit lag die Quote bei 5,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Mancherorts bleibt allerdings das Infektionsgeschehen höchst brisant.

14 Uhr: Keine Neuerkrankungen im Saale-Holzland

Es gibt weiterhin keinen neuen Corona-Fall im Saale-Holzland-Kreis. Mit Stand Samstagmittag sind nur noch 3 Fälle aktiv, 66 sind beendet. 34 Personen befinden sich noch in Quarantäne, für 921 endete die Quarantänezeit bereits.

13.35 Uhr: Voigt: Ankündigung zu Ende der Corona-Beschränkung zügig umsetzen

CDU-Fraktionschef Mario Voigt hat die Regierung aufgefordert, ihre Ankündigung zum Ende der Corona-Beschränkungen rasch und eindeutig umzusetzen. „Die Bürger wollen Normalität und verhalten sich verantwortungsvoll“, sagte er am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings müsse das Land bei diesem Schritt Klarheit für die Kommunen schaffen. Das sei in der Vergangenheit oft nicht der Fall gewesen, monierte der Christdemokrat. Als Beispiel verwies er auf Corona-Lockerungen bei Kindergärten, die mit „lebensfremden Auflagen“ zu kämpfen hätten. Die Ankündigung müsse zügig umgesetzt werden, damit die Kommunen genug Zeit für die Vorbereitung hätten.

12 Uhr: Noch fünf Erkrankte im Kyffhäuserkreis

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Landkreis sei seit einer Woche stabil und liege nach wie vor bei 45, informierte Heinz-Ulrich Thiele, Sprecher des Landratsamtes. Fünf Personen seien aktuell noch an Covid-19 erkrankt, davon befindet sich eine in stationärer Behandlung. 40 Menschen gelten als wieder genesen. Einen Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus gibt es im Kyffhäuserkreis nicht zu beklagen. 66 Kontaktpersonen befinden sich derzeit noch in Quarantäne.

11.30 Uhr: Gesundheitsamt im Saale-Holzland-Kreis vor großen Aufgaben

Über Mangel an Aufgaben können sich die Mitarbeiter im Gesundheitsamt des Landkreises nicht beklagen – von AIDS-Tests über Gutachten bis zur Überwachung aller medizinischen und Gemeinschaftseinrichtungen reicht das Spektrum.. Seit Mitte März bringt die Corona-Pandemie viele zusätzliche Aufgaben. Was das für die gleichbleibend wenigen Mitarbeiter bedeutet, berichten Kathrin Nestler, Abteilungsleiterin für Soziales, Jugend und Gesundheit im Landratsamt des Saale-Holzland-Kreises, und Bettina Naumann, Ärztin im Amtsärztlichen Dienst.

11 Uhr: Corona-Krise lässt Hilfsbereitschaft wachsen

In der Corona-Krise zeigen zahlreiche Menschen ein großes Engagement für ihre Nachbarn oder auch für Mitmenschen, die sie nie zuvor gesehen haben. Die Bereitschaft, anderen zu helfen sei "sehr groß, und zwar spürbar höher als zuvor", sagte etwa die Sprecherin der Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, Susanne Sobko. Ähnliches berichtete unter anderem der Direktor des Verbands der Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft , Frank Emrich. "Das Engagement unter Nachbarn kennt keine Altersgrenzen und funktioniert unabhängig von der familiären Situation", sagte er. Alle Ergebnisse der Umfrage gibt es hier.

10 Uhr: Zweifel an ausreichender Hygiene in den Erfurter Schulen

Ziel müsse doch sein, Kontakte zu reduzieren und das regelmäßige Händewaschen zu ermöglichen. In etlichen Schulen fließt nur kaltes Wasser aus normalen Drehhähnen – „da klemmt es doch schon bei den technischen Voraussetzungen“, sagt Kreiselternvertreter Armin Däuwel – und das nicht erst seit Corona-Zeiten. Wo die Hygiene schon vor Corona nicht funktioniert habe, könne dies heute erst recht nicht gelingen, ist der Kreiselternsprecher überzeugt. Auch die Schulreinigung fällt vielerorts mehr als dürftig aus. Hier lesen Sie mehr.

9.30 Uhr Leiter des Corona-Krisenstabes in Jena hält Freigabe für Fußball für rechtswidrig

Benjamin Koppe leitet den Krisenstab der Stadt Jena. Wir haben mit ihm über die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes zum Start der dritten Liga gesprochen. Er nimmt auch Stellung zu Vorwürfen, die Stadt wolle dem FC Carl Zeiss Jena und dem FF USV Jena zum Klassenerhalt verhelfen. Hier geht es zum Interview.

9 Uhr: Ramelow will ab 6. Juni Corona-Beschränkungen aufheben

Anfang des kommenden Monats sollen die Corona-Beschränkungen in Thüringen unter bestimmten Voraussetzungen beendet werden. „Ab 6. Juni möchte ich den allgemeinen Lockdown aufheben und durch ein Maßnahmenpaket ersetzen, bei dem die lokalen Ermächtigungen im Vordergrund stehen“, sagt Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) im Gespräch mit dieser Zeitung.

22.Mai

16.45 Uhr: Thüringer CDU favorisiert sächsiches Modell bei Öffnungen der Kitas

Die Thüringer CDU will sich bei den Verhandlungen zum Mantelgesetz für eine komplette Öffnung der Kindergärten und Horte bei strikter Trennung der Gruppen nach sächsischem Modell einsetzen. Was dies bedeutet lesen sie hier.

15.30 Uhr: Elf Neuinfizierte im Landkreis Greiz

Das Landratsamt Greiz meldet am Freitagnachmittag für den 21. und 22. Mai elf Neuinfektionen. Mit nunmehr 30 Coronainfizierten in den letzten sieben Tagen bleibt der Landkreis dennoch unter der von der Bundesregierung vorgegebenen Grenze. Damit haben sich seit Ausbruch des Virus insgesamt 601 Menschen mit dem Coronavirus Infiziert, mit 215 Fällen in der Stadt Greiz die meisten.

14.45 Uhr: Thüringer Muslime mussten Lockdown und Ramadan unter einen Hut bekommen

Für rund 8000 Muslime in Thüringen endet an diesem Wochenende die Fastenzeit. Neben Gebeten ist in dieser Zeit das Miteinander besonders wichtig. Doch die Corona-Krise machte vieles schwieriger. Die gemeinsamen Abendessen nach Sonnenuntergang mussten ausfallen, die Kontaktbeschränkungen belasteten vor allem die Familien.

14 Uhr: Zahl der aktiven Coronafälle im Landkreis Gotha sinkt

Noch 15 stationär aufgenommene Erkrankte meldet der Landkreis Gotha am 22. Mai zur Corona-Krise. Sie werden in den beiden Krankenhäusern in Friedrichroda und in Gotha behandelt. Es sind 5 Erkrankte weniger als am 19. Mai. Insgesamt seien nun 57 statt 62 Personen erkrankt. Die Gesamtzahl der bislang positiv getesteten Personen (analog der Zählweise des Robert-Koch-Institutes) beträgt 283 Personen. Von den Infizierten seien inzwischen 199 Genesen. Eine weitere Person ist inzwischen Verstorben.

13.40 Uhr: Sieben Neuinfektionen im Eichsfeld

In den vergangenen 48 Stunden gab es im Landkreis Eichsfeld sieben Neuinfektionen. Die Häufung der Fälle ist auf eine Infektionskette in einem Mitarbeiterkreis des Eichsfeld-Klinikums zurückzuführen. Die direkte Patientenversorgung sei davon nicht betroffen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Eichsfeld ist entsprechend tätig und veranlasst notwendige Maßnahmen. Die Neuerkrankungen traten im Labor des Hauses auf, nach ersten Erkenntnissen sei die Infektionskette von außen hereingetragen worden, sei nicht von infektiösem Material ausgegangen, so der Ärztliche Direktor des Eichsfeld-Klinikums, Uwe Schotte. Die Gesamtzahl der Infizierten steigt auf 151 an, 117 Menschen sind genesen, 25 aktuell infiziert.

13.20 Uhr: Schülervertretung gegen Verlängerung des 11. Schuljahres wegen Corona

Die Landesschülervertretung hat sich gegen eine coronabedingte Verlängerung des aktuellen 11. Schuljahres in das kommende Schuljahr hinein ausgesprochen. Dieser Vorschlag des Thüringer Bildungsministeriums verschiebe das Problem nach hinten, erklärte die Vorsitzende Selma Konrad am Freitag. "Die ohnehin knappe und stressige Zeit in der 12. Klasse wird damit nur noch weiter verkürzt, wenn kein Risiko bei entsprechenden Bewerbungsterminen eingegangen werden soll", äußerte sie in einer Mitteilung.

Das Ministerium hatte die vorgeschlagene Verlängerung damit begründet, dass Schüler im zweiten Halbjahr des 11. Schuljahres bereits für die Abiturnote wichtige Leistungspunkte erbringen müssen. Wegen der Pandemie mit wochenlangen Schulschließungen sei dies in weiten Teilen nicht möglich. Auch die Schülervertretung sieht dieses Problem. Sie hält den Zeitraum der Schuljahresverlängerung nach den Sommerferien jedoch für ungünstig. Zudem sprach sie sich dagegen aus, die Abiturprüfungstermine des nächsten Jahres zu verschieben.

12.40 Uhr: Keine Neuinfektionen im Saale-Holzland-Kreis

Es gibt aktuell keinen neuen Corona-Fall im Saale-Holzland-Kreis. Sieben Fälle sind noch aktiv, 62 beendet. Mit Ablauf des heutigen Tages endet bei drei der sieben Infizierten die Quarantänezeit. 41 Personen befinden sich derzeit noch in Quarantäne. Für 914 endete die Quarantänezeit bereits.

11 Uhr: Alle Corona-Tests im Schleizer Krankenhaus sind negativ

Gute Nachrichten aus dem Schleizer Krankenhaus: Der befürchtete große Corona-Ausbruch ist ausgeblieben. Zu Beginn der Woche war eine medizinische Mitarbeiterin der Einrichtung an Covid-19 erkrankt. Da sie an den vorangegangenen Tagen ihrer Arbeit nachging und dabei Kontakt zu zahlreichen Kollegen und Patienten hatte, musste man von einer Vielzahl Ansteckungen ausgehen, was sich glücklicherweise nicht bestätigte.

Bei einem Massentest wurden am Dienstag alle Patienten und Angestellten des Krankenhauses abgestrichen und nun liegt das komplette Ergebnis vor: Alle 111 Corona-Tests fielen negativ aus.

10 Uhr: Reha-Kliniken nach Corona-Einschränkungen im Neustart-Modus

Die Thüringer Rehabilitationskliniken sehen nach den coronabedingten Einschränkungen wieder Licht am Horizont. "Die Akutkrankenhäuser fahren ihre Operationskapazitäten wieder hoch, das bedeutet auch wieder mehr Anschlussheilbehandlungen in den Reha-Kliniken", sagte Lydia Pasemann, die Geschäftsführerin des Landesverbandes der Privatkliniken, in dem 11 der mehr als 30 Reha-Kliniken in Thüringen organisiert sind. Diese Behandlungen, die während der wochenlangen Einschränkungen nur in reduziertem Umfang möglich waren, seien ein wichtiges Standbein für die Häuser.

Zudem könnten nun auch die von Mitte März bis Anfang Mai komplett eingestellten Heilkuren wieder angeboten werden. Teilweise sind Pasemann zufolge aber noch nicht alle Therapieangebote in den Häusern wieder nutzbar, etwa Bewegungsbecken oder Thermen.

Wegen Abstandsregelungen und verschärfter Hygieneanforderungen, etwa das Tragen von Mundschutz, müsse das Therapieprogramm teils neu organisiert werden und sich der Klinikalltag neu einspielen, sagte der Verwaltungsleiter des Klinikzentrums Bad Sulza (Kreis Weimarer Land), Mark Förste. "Wir haben deshalb schrittweise mit eingeschränkter Kapazität angefangen."

21. Mai

18.00 Uhr: Polizei zieht positive Bilanz des Himmelfahrtstags

Der Himmelfahrtstag verlief nach Einschätzung der Thüringer Polizei zumindest bis zum frühen Abend ruhig. Auffällige Verstöße gegen Auflagen des Infektionsschutzes habe es nicht gegeben, teilt die Landeseinsatzzentrale auf Anfrage mit. Mehr lesen Sie hier.

17.50 Uhr: FC Carl Zeiss Jena will gegen DFB-Spielplan klagen

Der Deutsche Fußball-Bund will die Corona-Auszeit der dritten Liga schon am letzten Mai-Wochenende beenden. Der FC Carl Zeiss Jena darf absehbar frühestens Mitte nächster Woche Mannschaftstraining absolvieren, wenn der Verein ein Domizil außerhalb Thüringens findet. Alle Hintergründe in unserer aktuellen Zusammenfassung.

17.00 Uhr: SPD für Massentest von Kita-Mitarbeitern

Thüringer SPD-Abgeordnete sprechen sich für Corona-Massentests bei Kita-Mitarbeitern aus. Die Strategie könne eine flächendeckende Öffnung der Einrichtungen möglich machen. „Die aktuellen Infektionszahlen begründen nicht unbedingt einen restriktiven Weg“, so die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Cornelia Klisch. Nur in Kombination mit einer starken Ausnutzung der Testkapazitäten werde man sich spürbar in Richtung Normalbetrieb bewegen können. Strenge epidemiologische Überwachung müsse dabei Voraussetzung sein.

16.00 Uhr: Noch sieben aktive Corona-Fälle im Saale-Holzlad-Kreis

Dem Gesundheitsamt des Saale-Holzland-Kreises ist am 21. Mai ein neuer Corona-Fall gemeldet worden. Es handelt sich um eine ältere Frau, die sich seit 11. Mai in einer medizinischen Einrichtung außerhalb des Landkreises befindet und am 20. Mai positiv auf Covid-19 getestet wurde. Aktuelle Kontakte zu Personen im Saale-Holzland-Kreis bestanden nicht. Damit sind im SHK 7 aktive Corona-Fälle registriert, 62 Fälle sind beendet. In Quarantäne befinden sich derzeit noch 40 Personen, für 914 endete die Quarantänezeit bereits.

14.55 Uhr: Infektionsrate im Kreis Sonneberg über kritischer Marke

Im Corona-Schwerpunkt, dem Kreis Sonneberg, lag die Sieben-Tage-Infektionsrate am Donnerstag mit 54,79 Fällen je 100.000 Einwohner über der kritischen Marke von 50. Das geht aus Angaben des Landratsamtes auf dessen Internetseite hervor. Im täglichen Bulletin der Staatskanzlei war der Sonneberger Wert deutlich niedriger, was aber laut Gesundheitsministerium auf zeitlichen Meldeverzug zurückzuführen ist.

14.40 Uhr: Situation im Landkreis Greiz stabilisiert sich

Im Landkreis Greiz hat sich die Corona-Situation weiter stabilisiert. Die Sieben-Tage-Neuinfektionsrate sank am Donnerstag auf 29,5 Fälle je 100.000 Einwohner ab und lag damit deutlich unter dem kritischen Wert von 50, wie die Staatskanzlei auf ihrer Internetseite mitteilte. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem ostthüringischen Landkreis 588 Coronavirus-Infektionen registriert, 45 von 151 Todesfällen im Zusammenhang mit dem Virus in Thüringen entfallen auf den Landkreis Greiz.

13.05 Uhr: Corona macht es nötig: Intershop stellt Zukunftsideen virtuell vor

Bei Intershop in Jena gab es erstmals eine virtuelle Hauptversammlung. Der Vorstand berichtete über den Umbau der Gesellschaft und die Vorhaben. Die Aktionäre mussten auf eine gute Tradition verzichten - wie in unserem Report zu lesen ist.

12 Uhr: DFB legt Spielplan fest und droht Vereinen mit Umzug in fremde Stadien

Der Deutsche Fußball-Bund hat sich die Zähne an diversen Landesregierungen bei der Freigabe der dritten Liga ausgebissen und nun den Schwarzen Peter an die Vereine weitergespielt. Der Verband droht zugleich, dass sie auf eigene Kosten umziehen müssen.

Unterdessen warnt der Mannschaftsarzt des FC Carl Zeiss Jena vor Pflichtspielen ohne vorheriges ausreichendes Training.

11.20 Uhr: Mehr Krankmeldungen in Thüringen

Thüringen haben sich während der Corona-Krise deutlich mehr Menschen krank gemeldet als im Vergleichszeitraum der Vorjahre. Prognosen und Erklärungen zur Entwicklung der Arbeitsunfähigkeiten infolge der Corona-Pandemie seien noch schwierig, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer. „Der Anstieg bei der Zahl der Krankschreibungen im April könnte zusammenhängen mit einem gestiegenen Bewusstsein bezüglich Ansteckungen.

10.10 Uhr: Mehrheit der Thüringer findet Maskenpflicht vernünftig

Die Mehrheit der Thüringer meint, dass die Landesregierung mit Blick auf die Corona-Krise insgesamt gute Arbeit leistet. Aber wie werden einzelne Maßnahmen bewertet? Wie die Thüringer zudem die Öffnungen von Gaststätten, Schulen und Kitas sowie Demonstrationen in Corona-Zeiten bewerten, erfahren Sie hier.

9.20 Uhr: Thüringen als Urlaubsland

Wie kann Urlaub in Corona-Zeiten gelingen? Die Polizei hat klare Vorstellungen und die Chefin der Tourismus GmbH wirbt für kombinierte Angebote.

8.30 Uhr: Thüringer sehen Krisenmanagement der Landesregierung positiv

Die deutliche Mehrheit der Thüringer (60 Prozent) findet das Krisenmanagement der Landesregierung während der Corona-Pandemie genauso gut wie das des Großteils der anderen Bundesländer. 17 Prozent sind der Ansicht es sei besser, elf Prozent halten es für schlechter. Die positiven Werte schlagen sich auch in den aktuellen Umfragewerten der Parteien wider.

23 Uhr: Werbeoffensive für Urlaub vor der Haustür

Der Tourismus kann langsam wieder anlaufen – viele Thüringerinnen und Thüringer könnten 2020 auf Urlaub vor der Haustür setzen. Coronabedingt. Die Thüringer Tourismus GmbH steigt in eine bundesweite Werbeoffensive ein, die Vorzüge von einem Urlaub in Deutschland darstellen soll.

Alle Blog-Einträge zum Coronavirus und seinen Folgen für Thüringen

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