Culture City Weimars kleiner Einbruch nach starken Wochen

Tom Prager
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Weimars Max Schriewer (in Weiß) im Kampf gegen gleich mehrere Dresdner Abwehrspieler.

Weimars Max Schriewer (in Weiß) im Kampf gegen gleich mehrere Dresdner Abwehrspieler.

Foto: Peter Hansen

Weimar.  Gegen wen die Basketballer von Culture City Weimar zuerst um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Im Februar gehts los.

Mit einer deutlichen 63:85-Niederlage verabschiedete sich Culture City Weimar am Wochenende aus der regulären Regionalliga-Saison in die Anfang Februar beginnende Play-down-Runde. Die Basketballer unterlagen dem Team der Dresden Titans nach einer enttäuschenden zweiten Hälfte letztendlich auch in der Höhe verdient und werden sich in der am 4. Februar gegen Rosenheim startenden Abstiegsrunde erheblich strecken müssen, um die Klasse zu halten.

Nachdem sich die Abschlusstabellen der Nord- und Südstaffel nach dem zurückliegenden Wochenende final sortiert haben, stehen Datum sowie der erste Gegner der Play-downs fest.

Nicht in der Lage, die Physis und Qualität der Titans zu kontern

Culture City wird im Kampf um den Klassenerhalt erstmalig am Samstag, 4. Februar, um 15 Uhr gegen Rosenheim gefordert sein, muss zu diesem Termin jedoch nach Jena-Burgau in den metecno court ausweichen, da die heimische Asbachhalle bereits belegt ist.

„Es war eine enttäuschende Leistung unserer Mannschaft, die während der letzten Spieltage mehrfach unter Beweis gestellt hat, dass sie es eigentlich besser kann“, konstatierte Weimars Trainer Farsin Hamzei. „Wir konnten leider nicht an die guten Auftritte in den Vorwochen anknüpfen. Das gilt sowohl für den sportlichen Fokus als auch mit Blick auf die notwendige Mentalität. Nachdem mit Ben und Julian Rothammel primär unsere jüngsten Spieler einen guten Eindruck hinterlassen konnten, waren wir nicht in der Lage, die Physis und Qualität der Titans zu kontern. Von den älteren Spielern unseres dennoch im Schnitt sehr jungen Kaders erwarte ich wesentlich mehr Stabilität und Impact. Dresden hat am Ende seine Qualitäten ausgespielt und verdient gewonnen“, befand Farsin Hamzei abschließend.

Dresden diktiert Tempo und Spielverlauf

Nachdem Culture City sich im Verlauf des Startviertels einen knappen 19:18-Vorsprung erspielt hatte, drehten die Sachsen das Duell bis zur Halbzeit zu ihren Gunsten auf 30:31. Trotz einer größtenteils ausgeglichenen ersten Hälfte waren es nach Beginn des dritten Viertels in erster Linie die Gäste, die das Tempo und den Spielverlauf diktierten. Bis zur 30. Minute auf 48:59 enteilt, legten die Titans im letzten Abschnitt erfolgreich nach und vergrößerten ihren Vorsprung bis zur Schlusssirene.

In der Abschlusstabelle der Regionalliga Südost landet Culture City Weimar mit einer Bilanz von vier Siegen und zehn Niederlagen auf dem sechsten Platz. Während das Team von Trainer Hamzei in der Hauptrunde im Gegensatz zu zahlreichen Konkurrenten auf den Einsatz eines Importspielers verzichtet hatte, liefen im bisherigen Spieljahr beachtliche neun U19-Talente des Programms für die Ilmstädter auf und untermauern nachhaltig das Jugendförderkonzept des Standorts Weimar.