Der SV Bielen kämpft lange gegen Spitzenteam, verliert aber dann doch noch 0:2

Sebastian Fernschild
| Lesedauer: 2 Minuten
Am Ende waren sie nicht zu halten, auch für Phillip Siebenhüner vom SV Bielen nicht. Altengottern gewann 2:0.

Am Ende waren sie nicht zu halten, auch für Phillip Siebenhüner vom SV Bielen nicht. Altengottern gewann 2:0.

Foto: Christoph Keil

Bielen.  Fußball-Landesklasse: Bielen wehrt sich tapfer gegen Spitzenreiter Altengottern, verliert aber 0:2. Greußen und Artern siegen jeweils verdient 3:1

„Der Auftritt war okay. Auch wenn wir logischerweise hinten drin standen und gut verteidigt haben. Aber 14 Ausfälle kompensiert nicht mal ebenso“, ist Nico Kaspersky auf der einen Seite recht zufrieden, schüttelt aber auf der anderen den Kopf über so manche Einstellung. Der Trainer des SV Bielen vermerkte im ersten Durchgang sogar einige Chancen seiner Jungs.

Ringo Steinecke, Lars Pohl oder auch Thomas Riemekasten hatten gute Möglichkeiten, Nadelstiche zu setzen und sogar ein Tor zu erzielen. Aber es wäre an dem Nachmittag wohl auch zu viel des Guten gewesen. Denn das Spiel machten logischerweise die Gäste aus Altengottern, die durch den letztendlich verdienten 2:0-Sieg weiterhin an der Spitze der Landesklasse stehen und nach vier Spielen die Maximalausbeute hingezaubert haben.

„Als Altengottern das 2:0 macht, war die Luft raus und das Spiel entschieden. Bis dahin bestand irgendwie noch immer die leise Hoffnung auf einen Punkt. Altengottern war richtig froh ein Tor erzielt zu haben. Das hat man gemerkt, dass denen ein Stein vom Herzen gefallen ist“, so Kaspersky weiter mit einem kleinen Lächeln, der die Mannschaftsleistung seiner übrig gebliebenen Jungs lobte. Die Gastgeber versuchten mit ihrer massiven Defensivtaktik so lange wie möglich die Null zu halten. Sie nahmen damit den südamerikanischen Ballvirtuosen bei den Gästen teilweise die Lust am Kicken. Damit hatte Bielen bis zu Beginn der Schlussviertelstunde auch Erfolg, dann klingelte es aber doch noch. Binnen drei Minuten belohnte Tiago Gomes seine hervorragende Leistung und die Geduld seines Teams zunächst per Kopf nach einem Standard und dann durch einen 25-Meter Knaller verdientermaßen (75./78.).

„Wir hatten davor und danach noch beste Chancen, von daher sind die Gastgeber gut bedient mit dem knappen Ausgang“, ließ der Gäste-Coach keinen Zweifel am verdienten Erfolg, was ihm Kaspersky auch beipflichtete.

Anders und damit besser erging es dem VfB Artern und dem SV Greußen. Beide Mannschaften aus dem Kyffhäuserkreis zeigten eine gute Leistungen und gewannen jeweils 3:1 auf heimischen Rasen. Für Greußen war es der erste Sieg, auf den Bielen nun immer noch wartet und am Wochenende in Siemerode wohl auch eher wenig Chancen auf einen Sieg haben wird. Greußen hatte gute Erinnerungen an Arenshausen und hat diese ein weiteres Mal in die Tag umgesetzt. Für Artern ist es bereits der zweite dreifache Punktgewinn und für die Jungs von Matthias Köpp ein gelungener Start in die so schwere Saison. Leinefelde bekam dabei die offensive Stärke der Salinestädter zu spüren.

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