Aderlass bei Eintracht Apfelstädt

Apfelstädt.  Der ehemalige Fußball-Kreisoberligist verzeichnet acht Abgänge. Toptalent Tischer geht nach Ohrdruf.

Wechsel: Diesmal nicht im Spiel, sondern die Fußballer haben neue Vereine.

Wechsel: Diesmal nicht im Spiel, sondern die Fußballer haben neue Vereine.

Foto: MAXIM THORE via www.imago-images.de / imago images/Bildbyran

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Nach dem Rückzug aus der Fußball-Kreisoberliga kurz vor Ausbruch der Coronakrise herrschte bei Eintracht Apfelstädt wie bei allen anderen Vereinen Ungewissheit. Viele Spieler fürchteten, für lange Zeit nicht spielen zu können, da nicht feststand, ob und wie eine Wechselmöglichkeit besteht.

Zudem muss bei der Zweiten, die in der 1. Kreisklasse spielt, auf die 50-Prozent-Regel geachtet werden. Durch die Entscheidung des Thüringer Fußball-Verbandes, ein Fenster einzurichten, gab es neue Optionen, die insgesamt acht Akteure für einen Abschied wahrnahmen.

Die interessanteste Personalie ist zugleich der jüngste Spieler. Mit Jörg Dominic Tischer (18) zieht es das größte Talent seit René Schulze und den Ellinger-Zwillingen Kevin und Brian zum Landesklasse-Ersten FSV Ohratal. Der Abwehrspieler, der ein Großteil der Jugend bei Wacker Gotha durchlief und die A-Junioren als Kapitän auf das Spielfeld führte, möchte sich in der zweithöchsten Spielklasse beweisen.

Voigt zurück nach Arnstadt

Nach einer langen Verletzungszeit will derweil Dominik Voigt, früher auch beim FSV Ohratal, wieder ins Geschehen eingreifen. Er geht zum Heimatverein SV Arnstadt zurück, Nick Schumacher schlägt den gleichen Weg ein. René Bernhardt, von einem komplizierten Armbruch genesen, zieht es privat nach Hause in den Kyffhäuserkreis.

Eric Eberling (Hausbau in Marlishausen) und Felix Hartung, beide mit vielen Jahren der Landesliga gesegnet, treten beide kürzer. Dennis Dämban sucht im Raum Gotha eine neue Herausforderung.

Der junge Erik Hüttner, ebenfalls lange durch eine Verletzung gehandicapt, wechselt zur SG Drei Gleichen Mühlberg/Wandersleben in die Kreisoberliga und hofft, wieder schmerzfrei spielen zu können.

Mit den Ortsnachbarn gab es zuletzt regen Austausch, um enger zu kooperieren – nicht nur bei den Männern, sondern auch im Nachwuchs, wo der JFC Nesse-Apfelstädt mit Talenten aus Mühlberg und Wandersleben das Projekt Verbandsliga für die kommende Saison in Angriff nimmt.

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