Artern und Nordhausen unter Zugzwang

Nordhausen/Artern.  Die Handballer aus der Region starten zu Hause ins neue Jahr und haben gleich schwierige Aufgabe zu bewältigen

Michael Saxe (am Ball) und die Arterner Handballer empfangen morgen den ESV Lok Meiningen.

Michael Saxe (am Ball) und die Arterner Handballer empfangen morgen den ESV Lok Meiningen.

Foto: Michál Bohne

Das neue Jahr hat begonnen und dieses hält so einiges für Arterns Handballer bereit. Steht nicht nur der geplante Hallenneubau in den Startlöchern, feiert man in diesem Jahr vom 1. bis 2. Mai „30 Jahre“ HV 90 Artern. Bevor es jedoch soweit ist, stehen noch eine ganze Reihe an Saisonspielen an. Am Samstag starten die Unstrutstädter mit drei Heimspielen ins neue Jahr.

Das Sorgenkind der HV’ler empfängt 17.45 Uhr den Landesliga-Absteiger Meiningen. Mit den beiden verletzten Marcel Grolle und Florian Göllnitz schrumpft der eh schon dünn besetzte Kader weiter. Zudem gesellte sich Kreisspieler Christian Krahmann zur Krankenakte hinzu. Um sich jedoch ein wenig Luft zu verschaffen, konnte mit Steven Mertens ein alter Bekannter für die Torhüterposition zurückgewonnen werden – zumindest bis Ende der Saison. Auch Routinier Stefan Frömer stellt sich noch einmal in den Dienst der Mannschaft.

Mit den Gästen kommt eine junge und spielstarke Mannschaft auf den Königstuhl. Als direkter Tabellennachbar (4. Platz 4:4-Punkte), waren die Meininger die bisher einzige Mannschaft, die den Tabellenführer aus Suhl/Goldlauter eine Niederlage zufügen konnten. Den Anfang des Tages macht die männliche Jugend C 13.45 Uhr gegen die zweite Mannschaft vom Nordhäuser SV. Im Anschluss betritt die Frauenmannschaft das Parkett. Auch hier geht es um Einiges. Ist man bisher noch nicht optimal in die Saison gestartet, wollen die Frauen nun den ersten Sieg holen. Mit den Gästen aus Bleicherode kommt nicht nur der Tabellennachbarn, sondern kehrt mit Franziska John die ehemalige Rückraumschützin der Arterner zurück – nur eben mit Bleicherode.

Für die Männer des Nordhäuser SV geht es nach der schmerzlichen Niederlage in Merkers gleich scharf weiter. Morgen ab 19 Uhr ist der HSV Weimar zu Gast, ein weiterer Kandidat auf Augenhöhe. Demzufolge wäre es sehr hilfreich, wenn die Nordhäuser den fünften Sieg einfahren würden. Denn mit Platz elf kann man nicht zufrieden sein, zumal die Mannschaften unter dem NSV-Spiele weniger absolviert haben. Weimar kommt mit einem dezimierten Team und wird wenig Optionen haben auf der Auswechselbank. Die Chancen für einen NSV-Sieg sind nicht die schlechtesten. Aber: der Druck ist groß, bleibt abzuwarten, ob er nicht zu groß ist.

17 Uhr kommt es in Nordhausen bei der B-Jugend zum Derby gegen Einheit Sondershausen, wobei die Hausherren Favorit sind. Und 15 Uhr steigt das erste Derby an diesem langen Tag. Die Mädels der D-Jugend empfangen die Gleichaltrigen vom SV Glückauf Bleicherode.