Warschau. Rollstuhl-Fechten: Weimarer Haupt legt nach

Der frischgebackene U17-Weltmeister im Rollstuhlfechten, Julius Haupt vom PSV Weimar, konnte in Warschau nach seinem Sensationserfolg in einem hart umkämpftem Florett-Finale gegen Suzuki (Japan) – wir berichteten gestern – nun auch im Degenfechten eine Medaille holen. Der Weimarer gewann U17-Bronze. Knapp schaffte er den Sprung ins Halbfinale (15:14) und musste sich dort dem Russen Trofiov mit 6:15 beugen. Bronze ist dennoch beachtlich, da Haupts Paradedisziplin im Florett liegt. Nach dem U17-Titel wurde Haupt in der höheren U23-Klasse gestern zudem Neunter, zeigte eine starke Vorrunde und schaffte direkt den Sprung in das Achtelfinale, musste sich dort aber dem amtierenden Weltmeister Akkaya (Türkei) beugen. Sein Gegner kam ins Finale, unterlag dort aber dem Italiener Lambertini.