Molde. Enttäuschung pur bei den Handballerinnen vom Thüringer HC. Nach dem bitteren Aus in der Qualifikation der Europaean League konzentriert sich die Mannschaft auf die Bundesliga.

Es gibt Momente, in denen Herbert Müller die grüne Time-out-Karte vors Gesicht hält. Mitunter könnte er sie vor Wut auf dem Boden pfeffern. Manchmal rennt der Trainer des THC damit energisch zu den Zeitnehmern. Die Schlussphase im Rückspiel der European-League-Qualifikation bot Grund für alles, aber keine Unterbrechung half. Ein paar Stunden später nach dem gemeinsamen Anschauen der Champions- und European-League-Spiele war der Ärger derweil etwas verflogen. Tränen waren geflossen, die Blicke auf die nächsten Gegner gerichtet: Bad Wildungen und Halle statt Chambray Touraine. „Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen“, sagte Müller. Seine Mannschaft hatte beides.