Erfurt. Die Männer des ESSC setzen sich dank einer gelungenen Teamleistung gegen Halle durch

Da für die Wasserballer des Erfurter SSC in der neuen Saison nur ein Heimspiel im Jahr 2023 anstand, gelang am Samstagabend nicht nur ein überzeugender 10:8 (2:1; 3:1; 3:4; 2:2)-Sieg gegen den SV Halle. Mit dem schönen Erfolg in der zweiten Wasserballliga Ost verabschiedeten sich die Männer der Trainer Gabor Gartai und Jörg König vor einem tollen Publikum in die Vorweihnachtszeit. Erst im Januar werden die nächsten Heimspiele folgen.

Mit einer höchst konzentrierten Abwehrleistung in den ersten beiden Vierteln wurde der Grundstein für den zweiten 10:8-Erfolg gegen die Hallenser innerhalb einer Woche gelegt. Nach 21 Sekunden besorgte Yevhenii Biella das 1:0. Dass die Führung im gesamten Spielverlauf nie ernsthaft in Gefahr geriet, war Verdienst einer gelungenen Mannschaftsleistung. Flügelspieler Simon Bergmann im Tor vertrat die aktuell verletzten Torhüter des ESSC in beeindruckender Manier. Und mit geschicktem Stellungsspiel seiner Vorderleute wurden bis zum Seitenwechsel nur zwei Gästetreffer zugelassen (5:2).

Kapitän Matzke macht den ersten Saisonsieg klar

In der besten Phase des Spieles, in der Vater Sven und Sohn Tristan Fischer gemeinsam zum Einsatz kamen, zog der ESSC auf 7:2 davon. Wären zwei Chancen noch besser genutzt worden, es hätte zum Debakel für den SV Halle geraten können. So aber nutzten die Gäste konzentriert Erfurter Herausstellungen und konnten das dritte Viertel für sich entscheiden zum. Mit einem 8:6 ging es in den Schlussgang. Der nächste Anschlusstreffer der Gäste hätte wohl vor einem Jahr noch zur Spielwende geführt.

Nicht so bei der aktuellen Form des Erfurter Teams: Biella konnte das 9:7 markieren, ein Unterzahltreffer musste noch geschluckt werden. Dann war es an Kapitän Florian Matzke, den umjubelten Siegtreffer zu erzielen.

In zwei Wochen wollen die Herren des Erfurter SSC dann auswärts in Chemnitz und Zwickau möglichst nachlegen. Gelingt wieder so eine überzeugende Leistung des Teams, sind die nächsten positiven Ergebnisse im Bereich des Möglichen.