Jena. Die männliche A-Jugend des HBV Jena 90 siegt mit einem absurd anmutenden Vorsprung von 77 Toren über den Arnstädter HC in der Oberliga, doch die Saalestädter freuen sich nicht darüber - und dafür gibt es einen Grund.

Ob des Sieges seines Teams brach Felix Eckert nicht im Jubeltiraden aus. Im Gegenteil: Der Trainer der männlichen A-Jugend des HBV Jena gab sich kritisch – und das wiederum war dem Endstand der Begegnung am vergangenen Spieltag in der Thüringer Oberliga geschuldet. Mit 94:17 (38:6) hatten die Jenaer Handballer in den heimischen Gefilden über jene des Arnstädter HC gesiegt. Eine Differenz von sage und schreibe 77 Toren - eine Formulierung der Marke Erdrutsch- oder Kanter-Sieg würde dem Endergebnis kaum gerecht werden.