Nordhausen/Apolda. Der NSV muss sich 23:30 geschlagen geben und vorwerfen lassen, abgelenkt gewesen zu sein

Mit einem Dämpfer sind die Landesliga-Handballer des Nordhäuser SV in das neue Jahr gestartet und haben beim HSV Apolda II 23:30 verloren. Der NSV verlor die Partie eindeutig im Angriff. Einige Pfosten- und Lattenknaller kratzten an der Konzentration und das Spiel der Nordhäuser wurde unruhig. Anstatt ein „Jetzt erst recht“ beschäftigen sich die Handballer mit Nebenschauplätzen. Den Spielfaden und das Selbstvertrauen einmal verloren, dauerte es zu lange, das eigene Spiel neu zu organisieren. Lange konnten die Männer die Partie beim Tabellendritten offen gestalten. In der 25. Minute waren noch alle Chancen da, ehe ein Zwischenspurt der Gastgeber die Nordhäuser in Bedrängnis brachte und bis zur Pause einen Rückstand von 12:16 bescherte.

Auch nach dem Seitenwechsel dauerte es fast 13 Minuten, ehe Nordhausen wieder zum Spiel fand. Apolda war zu diesem Zeitpunkt bereits mit neun Treffern auf 23:14 enteilt. Die Südharzer erreichten Gleichwertigkeit, mehr war nicht drin an diesem Tag. Beste NSV-Werfer waren Marcel Effenberger-Kiel mit acht sowie Yannik Hund und Lucas Fehling mit je vier Treffen.