Eisenach. Manuel Zehnder ist ein umworbener Handballer. Nach der Leihe durch den ThSV will ihn sein Verein zurück. Doch der Schweizer fühlt sich in Thüringen wohl.

Nach der Schweizer EM-Klatsche gegen Deutschland schlief Manuel Zehnder ziemlich schlecht. „Nur 14 eigene Tore – das war offensiv ein rabenschwarzer Tag, eines unserer schlechtesten Spiele ausgerechnet zum EM-Auftakt“, ärgerte sich der 24-jährige Eisenacher Torjäger. Nun müssten Siege für die Schweiz gegen Frankreich und Nordmazedonien her, um das Viertelfinale doch noch zu erreichen. Nach der Startpleite scheint das wenig realistisch.

HC Erlangen beharrt auf Erfüllung des Vetrages

Auch was seine Zukunft angeht, plagen Zehnder Sorgen. Der HC Erlangen, von dem er nach Eisenach ausgeliehen wurde, will das Talent im Sommer zurück. In einem lapidaren Halbsatz zur Vertragsverlängerung von Regisseur Nico Büdel erklärte das der fränkische Verein. „Er (Büdel) wird neben dem Bundesligatoptorjäger und Schweizer Nationalspieler Manuel Zehnder ab kommendem Sommer im Rückraum der Franken auflaufen“, heißt es.

Kaufmann will nur ein Testspiel in der Winterpause

Es gilt als offenes Geheimnis, dass Zehnder aber sehr gern beim ThSV und seinem Mentor Misha Kaufmann bleiben möchte. ThSV-Manager René Witte erklärte: „Der Vertrag liegt bei Erlangen, wir akzeptieren das.“ Man wolle Zehnder, für den sich auch Topvereine interessieren, aber unterstützen.