Erfurt/Sondershausen. Der Hochspringer aus Sondershausen schaffte jüngst die zwei Meter nicht, startet aber in Chemnitz den nächsten Versuch.

Seit Jahren bestimmt der Sondershäuser Cedric Spieß, der beim Erfurter LAC aktiv ist, gemeinsam mit seinem Dauerrivalen, dem Suhler Finn Friedrich vom WSSV Suhl, das Niveau im Hochsprung der Jugend und ab der Saison 2024 nun auch bei den Männern beziehungsweise in der MJU23. Doch bei den jüngsten Hallenmeisterschaften in der Erfurter Hartwig-Gauder Halle haderte der 19-jährige Sondershäuser vom Jenaer GutsMuths-Gymnasium mit seiner Leistung, hatte sich doch der Schützling von Rico May zu mindestens eine Höhe über 2,00 Meter vorgenommen. Mit den übersprungenen 1,98 Meter war Spieß überhaupt nicht zufrieden, ja richtig stinksauer, hatte er doch beim Jenaer Hochsprungmeeting bereits 2,05 Meter bewältigt. Und als eigentliches Ziel für die noch junge Saison bei den Männern hätte er nach Bewältigung der bereits geforderten B-Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig vom 16. bis 18. Februar bei auch noch die A-Norm (2,10 m) übersprungen. Bei einer Bestleistung von 2,07 Meter, gesprungen bei den Thüringer Landesmeisterschaften 2023 in Arnstadt, eine lösbare Aufgabe. Doch es wollte im Dauerduell mit Friedrich nichts funktionieren und mit 1,98 wurde das Ziel weit verfehlt.