Erfurter Basketball-Löwen verlieren in Speyer

Speyer  Verbesserte Basketball-Löwen aus Erfurt kassieren in Speyer die zweite knappe Niederlage in der 2. Bundesliga Pro B.

Steigerung: Spielmacher Oliver Pahnke (links, hier gegen Ulm) war in Speyer mit 17 Punkten neben ­Robert Franklin treffsicherster Erfurter.

Steigerung: Spielmacher Oliver Pahnke (links, hier gegen Ulm) war in Speyer mit 17 Punkten neben ­Robert Franklin treffsicherster Erfurter.

Foto: S. Fromm

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Ambitionierte Dom­städter empfangen ambitionierte Domstädter – diese Überschrift traf auf das Duell der Baskets Speyer mit den Basketball-Löwen Erfurt zu.

Das war es aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Speyer, ein Traditionsclub mit einigen Jahren Erfahrung in der Pro B, dem man nach seiner Rückkehr in die dritte Liga direkt einen Platz im oberen Drittel zutraut, will dieses Ziel mit einem eingespielten, erfahrenen Team erreichen.

Die Erfurter sind dagegen vom Alter der Spieler und des Vereins noch immer ein Novize, wollen aber dennoch die Liga in ihrem zweiten Jahr aufmischen und besser abschneiden als Rang acht und Playoff-Aus in der ersten Runde der Vorsaison. Der Tick mehr Erfahrung und Abgezocktheit machte am vergangenen Samstag den Unterschied. Speyer besiegte die Löwen hauchdünn 75:72 (37:38) und grüßt nach dem Auftaktsieg gegen Pro-A-Absteiger Baunach weiter von der Tabellenspitze, während die Erfurter zum zweiten Mal knapp verloren.

„Aber gerade offensiv war das eine deutliche Steigerung von uns“, konstatierte Löwen-Trainer Florian Gut, der den variablen Spielaufbau und die vielen erfolgreichen Fastbreak-Punkte seiner jungen Truppe lobte. „Speyer hat ein paar Dreier zu viel getroffen und wir hatten ein paar unnötige Ballverluste zu viel. Das hat am Ende den Unterschied gemacht.“ Während die routinierten Gastgeber vornehmlich aus dem Halbfeld agierten, nutzten die Löwen immer wieder ihre Schnelligkeit zu Tempogegenstößen. Beide Taktiken hatten Erfolg. Da die Mannschaften auf ähnlich gutem, intensivem Niveau verteidigten, entwickelte sich eine interessante, enge Partie. Dieser drückten auf Erfurter Seite vor allem Oliver Pahnke und Robert Franklin, die hauptsächlich die Angriffe inszenierten und jeweils 17 Punkte erzielten, den Stempel auf. Nachdem sich Speyer dank seiner starken Dreierschützen Schwartz, ­Sabate und Kuppe einige Punkte Vorsprung erarbeitet hatte, war es Pahnke, der es per Distanzwurf zum 70:74 noch einmal spannend machte. Doch es reichte nicht zum Auswärtssieg.

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