Starker Konkurrent weniger für Science City Jena

Holger Zaumsegel
In der neuen Saison müssen sich die Jenaer aller Voraussicht nach mit einem starken Gegner weniger messen, sollte einer der beiden BBL-Absteiger die Wildcard fürs Oberhaus erhalten.

In der neuen Saison müssen sich die Jenaer aller Voraussicht nach mit einem starken Gegner weniger messen, sollte einer der beiden BBL-Absteiger die Wildcard fürs Oberhaus erhalten.

Foto: Sascha Fromm

Jena.  Die Absteiger aus Gießen und Vechta bewerben sich um die BBL-Wildcard. Die Rostock Seawolves verzichten wie die Thüringer.

Gute Nachrichten für die Aufstiegsambitionen von Basketball-Zweitligist Science City Jena in der neuen Saison: Die BBL-Absteiger Rasta Vechta und die Gießen 46ers bewerben sich um die ausgeschriebene Wildcard fürs Oberhaus. Erhält eine von beiden Mannschaften den Zuschlag von den BBL-Verantwortlichen, womit zu rechnen ist, müssen sich die Thüringer in der kommenden Saison mit einem starken Gegner weniger um die zwei Aufstiegsplätze in der 2. Liga duellieren.

Jena hatte bereits wie Liga-Konkurrent Rostock Seawolves seinen Verzicht auf eine Bewerbung für das Wildcard-Verfahren erklärt. Einerseits sind die Kosten von insgesamt 700.000 Euro bei einem Zuschlag zu groß, selbst wenn sie wie von der BBL bekanntgegeben auf zwei Tranchen von 350.000 Euro auf die kommenden beiden Saisons aufgeteilt werden können. Andererseits wollen die Saalestädter den Aufstieg sportlich und vor Fans schaffen.

Derweil berät der Verein intern weiter über die sportliche und strukturelle Ausrichtung für die nächsten Jahren. Geschäftsführer Lars Eberlein hatte angekündigt, dass nach dem verpassten Aufstieg alles auf den Prüfstand kommt. Wie sich der Club um Cheftrainer Frank Menz, der noch einen Zweijahresvertrag hat, dafür personell aufstellen will, soll sich in Kürze entscheiden.