Black Dragons Erfurt drehen im letzten Drittel auf

Erfurt.  Der Eishockey-Oberligist gewinnt gegen den ewigen Rivalen Saale Bulls Halle nach einem 1:3-Rückstand noch mit 4:3.

Milan Kostourek (links/hier gegen Leipzig) erzielte den Siegtreffer für die Black Dragons Erfurt).

Milan Kostourek (links/hier gegen Leipzig) erzielte den Siegtreffer für die Black Dragons Erfurt).

Foto: Sascha Fromm (archiv)

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Derbysiege sind immer zuckersüß, vor allem wenn sie aus heiterem Himmel kommen! Die Black Dragons Erfurt haben am Freitagabend gegen ihren ewigen Lieblingsgegner, die Saale Bulls Halle, in einem verrückten Schlussdurchgang das Eishockey-Oberligaspiel mit 4:3 (0:1, 0:1, 4:1) gewonnen – was in den ersten ersten beiden Dritteln überhaupt nicht absehbar war.

Zunächst drehten die Gäste von der Saale ihre Kreise, führten nach 23 Minuten mit 2:0 und alles sah nach der sechsten Niederlage in Folge für die Erfurter aus. Aber Milan Kostourek verkürzte eingangs des Schlussdrittels, das noch richtig turbulent werden sollte, nach einem Torwartfehler auf 1:2 (42.). Halle legte dann wieder vor – 1:3 (44.), doch dann drehten die Gastgeber das Spiel. Joonas Toivanen (48., 59.) und Kostourek (49.) brachten die Erfurter auf die Siegerstraße – damit hätten nach dem zweiten Durchgang die wenigsten der 711 Zuschauer gerechnet. Umso größer war der Jubel in der Kartoffelhalle.

Am Sonntag (16 Uhr) sind die Drachen dann bei den Crocodiles Hamburg zu Gast.

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