Black Dragons setzen auf Härte und Teamgeist

Ohne ihren Topscorer Kyle Beach, aber mit Viktor Beck (rechts), dem am Mittwoch gegen Hamm zwei Tore und drei Assists gelangen, gehen die Black Dragons ins Duell mit den Tilburg Trappers.

Ohne ihren Topscorer Kyle Beach, aber mit Viktor Beck (rechts), dem am Mittwoch gegen Hamm zwei Tore und drei Assists gelangen, gehen die Black Dragons ins Duell mit den Tilburg Trappers.

Foto: Sascha Fromm

Erfurt.  In ihrem ersten Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga Nord überhaupt sind die Erfurter ab Freitag gegen Tilburg klarer Außenseiter.

Ausgeruht gegen ausgepowert, Ligafavorit gegen Außenseiter: Das Duell Tilburg Trappers gegen TecArt Black Dragons Erfurt im Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga Nord ist ein ungleiches. Hier der niederländische Rekordmeister, der 22 Nationalspieler stellt und 2016 bis 2018 dreimal in Folge Oberliga-Meister wurde, jedoch kein Aufstiegsrecht erhielt. Dort die Erfurter, die wie Tilburg seit 2015 in der Oberliga Nord spielen, sich aber zum ersten Mal für die Playoffs qualifiziert haben. Zudem sind die Trappers durch ihre Quarantäne ausgeruht, spielten zuletzt am 21. März, während Erfurt seit Ende Januar jede Woche dreimal ran musste.

Doch mit dem Selbstvertrauen des 6:1-Erfolgs im Pre-Playoff-Duell gegen Hamm sagt Drachencoach Raphael Joly vor dem ersten Spiel in Tilburg am Freitag (20 Uhr, kostenpflichtig auf sprade.tv): „Wenn wir körperlich, diszipliniert und mit Teamspirit spielen, haben wir eine Chance.“ Er hofft, dass der Gegner durch die Zwangspause ein bisschen aus dem Rhythmus geraten ist.

Spiel zwei steigt am Sonntag (17 Uhr) in der Erfurter Kartoffelhalle. Sollte es danach 1:1 stehen, gibt es am kommenden Dienstag ein Entscheidungsspiel in Tilburg.